Samstag, 18. Mai 2013

[Rezension] Das letzte Zeichen

Titel: Das letzte Zeichen
Autor: Gemma Malley
Verlag: cbt
Preis: 8. 99

Science Fiction ist immer schwer zu schreiben. Die neuen Welten, Details auszuarbeiten, den Lesern neue Dinge nahezubringen. Dieser Autorin ist es jedoch gelungen.
Der Einstieg in das erste Kapitel macht neugierig, der Traum. Er eignet sich sehr gut als Einstieg, da der Traum sowohl spannend ist, als auch Fragen aufwirft.
Nach und nach werden dem Leser Informationen über das System zugespielt, die Rangordnungen, As, Bs,Cs,Ds.
Erst zur Mitte der Buches kommt eine weiter hinzu: K - killable.
Der Schreibstil ist flüssig, an einem Stück, nicht abgehakt. Auch die Handlung an sich scheint ausgereift und genau überlegt zu sein. Alle Handlungen der Personen, alle Nebeninformationen ergeben plötzlich einen Sinn.

Die Charaktere an sich sind gut beschrieben, was fehlt, ist ihr Äußeres. Raffi und Lucas kann ich mir vorstellen, die anderen nur ansatzweise bis gar nicht.Selbst die Protagonistin wird nicht oder nur ansatzweise beschrieben.

Diesem Buch fehlen Informationen. Das System wird nicht gut beschrieben, Evies wahre Handlungsgründe bleiben im Dunkeln. Science-Fiction zu schreiben muss gut überlegt werden, all die Recherche, die kleinen aber wichtigen Details, die die Handlung lebendig wirken lasse.
Auch dass es eine Fortsetzung geben soll hat mich überrascht, da das Buch für mich eigenständig bleiben sollte. Aber nun gut.


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