Dienstag, 28. Mai 2013

[Rezension] Gorian - Im Reich des Winters

Titel: Gorian - Im Reich des Winters
Autor: Alfred Bekker
Verlag: Blanvalet
Preis: 9. 99

Das Buch ist einzigartig-hat etwas von Eragon.
Obwohl es der dritte Teil ist, steigt der Leser sofort in die Handlung ein.
Die Charaktere werden zwar nicht übermäßig vorgestellt, das macht aber nicht viel aus.
Die Struktur und der Verlauf der Handlung sind klar durchdacht, ein roter Faden ist immer vorhanden.
Die Idee an sich ist sehr gut umgesetzt, der Schattenbringer vor der Sonne, die fünf magischen Häuser.

Der Roman beinhaltet Sockels magische Figuren, die teilweise neu erfunden worden sind.
Der Schreibstil ist sehr gut, Spannung ist immer vorhanden, der Leser kann lesen ohne sich allzu große Gedanken machen zu müssen.
Die Charaktere an sich sind super.
Gorian ist sehr ehrgeizig und glaubt an sich, hat eben die typischen Heldeneigenschaften.

Seine Heilerfreundin kommt in diesem Band nicht so viel vor bzw. ihre Rolle ist nicht so wichtig.
Trotzdem macht sie einen netten aber schüchternen Eindruck.
Ein besonderes Merkmal des Buches ist, dass Gorian und die anderen Magier alle Magie anwenden, im Buch aber nie dir entsprechenden Formeln genannt werden.
Das ist zwar schade, aber so kann der Leser sich besser auf die Handlung konzentrieren.

Was mich gestört hat, ist das abrupte Ende. Die Umsetzung ist gut, keine Frage, aber es ist nur einige Seiten lang. Das ist aber auch der einzige Schwachpunkt dieses Romans.


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