Sonntag, 30. Juni 2013

[Blog] Übersicht Juni



Ich habe beschlossen, von jedem Monat eine Art Review zu machen. Ich weiß, manche werden jetzt sagen "Das gibt es schon auf anderen Blogs" oder "Du klaust die Idee". Aber es ist eher eine Erinnerung an mich, was ich in welcher Zeit geschafft habe.

Es wird mehrere Kategorien geben:
Neuigkeiten und meine erreichten Ziele zu meinen Büchern (Bestellungen, Interviews, Schreibfortschritt etc.)
Welche Musik höre ich zur Zeit am Liebsten?
Auf welche Blogs bin ich aufmerksam geworden?
Und natürlich: Welche Bücher habe ich diesen Monat gelesen?

Ich habe mir gedacht, ich mache eine Gegenüberstellung:
Welche beiden Bücher haben mir am Besten gefallen?
Was sind die Flops dieses Monats?
Und welche Neuerscheinungen, die mich interessieren könnten, gibt es auf dem Buchmarkt?

Nun, das war alles. Bin mal gespannt, wie dieser Monatsbericht bei euch ankommt. Schreibt mir einfach eure Meinung in die Kommentare :D


[Rezension] Das verbotene Eden - David und Juna

Titel: Das verbotene Eden - David und Juna
Autor: Thomas Thiemeyer
Verlag: PAN
Preis: 16. 99

Wunderschönes Cover. Ich habe in einem Interview gelesen, dass der Autor es selbst gestaltet hat. Kompliment. Sowohl die Farben, als auch die Personen passen sehr gut zur Geschichte. Der Roman beginnt mit einer Notiz, die 65 Jahre vor der Handlung verfasst wurde. Darin ist von einem Virus die Rede, der Männer und Frauen zu Feinden macht. Diese Notiz ist ein passender Einstieg in die Handlung des Buches. Danach geht alles sehr schnell: Die Protagonistin Juna wird vorgestellt, wie sie in ein Dorf reitet, das von den Männern zerstört wurde.

 Der Schreibstil ist locker, lässt Platz für die eigene Phantasie. Im weiteren Verlauf der Handlung sind einige Kapitel aus der Sicht des Mönchs David geschrieben. Allerdings nur wenige, was ich schade finde. Denn das Leben als Mönch im Kloster ist mindestens genauso spannend wie das einer Kriegerin. Das Buch ist strukturiert aufgebaut und besteht aus drei Teilen, die jeweils mit einer Notiz oder einem Tagebucheintrag beginnen. Ein roter Faden ist immer erkennbar und obwohl die Sichtweisen am Ende zwischen Frauen und Männern wechseln, ist alles klar verständlich. Was mir gefallen hat, waren die Beschreibungen der Landschaften und Umgebungen. Nicht zu viele Details aber auch nicht zu wenig.

Die Charaktere hingegen hätten besser ausgearbeitet sein können. Die Gefühle und Gedanken konnte ich nur erahnen und auch die Beschreibungen sind relativ dürftig ausgefallen. Der Leser hat, sobald er das Cover gesehen hat, eine ganz genaue Vorstellung von den Hauptpersonen und das finde ich persönlich nicht so gut. Trotzdem ist das Buch sehr gut zum Lesen gewesen, auch wenn der Anfang etwas langweilig war und man seine Zeit gebraucht hat, um in die Handlung hineinzukommen. Ich persönlich hätte gerne mehr über das Leben bei Männern und Frauen gewusst und auch, wie sich die Welt noch so verändert hat. Auch die Liebesgeschichte zwischen David und Juna war nicht sehr stark ausgeprägt. Bin gespannt auf den zweiten Band, da die Idee einzigartig ist.

Weitere Bände:



Samstag, 29. Juni 2013

[Rezension] Reckless - Steinernes Fleisch

Titel: Reckless - Steinernes Fleisch
Autor: Cornelia Funke
Verlag: Dressler
Preis: 19. 95

Nachdem ich die Tintenwelt-Trilogie abbrechen musste, wage ich mich jetzt an einen weiteren Roman von Cornelia Funke. Die Aufmachung ist sehr gelungen, das Cover ist weder überladen noch zu farblos. Das Gesicht eines Jadegoyls im Spiegel passt zum Roman. Ich habe das Buch aufgeschlagen und war erst einmal fasziniert von den Zeichnungen. Die Autorin hat jedem Anfang eines Kapitels eine Zeichnung beigefügt. Sie sind wirklich gut gelungen und passen zum jeweiligen Kapitel.

Der Leser steigt relativ schnell in die Handlung ein. Und mit einsteigen meine ich nicht, es wird Vorgeschichte erzählt. Will wurde vor diesem Band schon zum Goyl, Jakob hat der Königin Schätze gebracht. Aber das alles wird nur am Rande der Handlung erzählt. Meiner Meinung nach ist Reckless nicht der erste Band. Denn die Geschichten davor, wie Jakob die Spiegelwelt entdeckt hat, seine ersten Handlungen dort, wären um einiges spannender gewesen als die jetzige Handlung. Die Charaktere sind zwar gut ausgearbeitet, das bedeutet aber nicht, dass ich sie mir vorstellen kann. Einzelne Details fehlen, was mich aber irritiert hat, war, dass in der Spiegelwelt die Wesen ganz genau beschrieben wurden. Nur eben die normalen Menschen nicht. Deshalb kann ich mir die Protagonisten auch nur absatzweise vorstellen.

Ein weiterer Makel ist, dass ich sehr lange gedacht habe, bei der Person Fuchs handele es sich um einen echten Fuchs. Dass sie eine Gestaltwandlerin ist, kommt erst nach vier Kapiteln heraus. Und das ist sehr verwirrend. Die Handlung hat einen erkennbaren roten Faden, allerdings finde ich die Handlungen der Personen nicht nachvollziehbar. Vor allem Jakob handelt aus einer Laune heraus, der Leser bekommt nur ansatzweise seine Gedanken mit - die Gefühle fast gar nicht. Die Idee hat mir allerdings sehr gut gefallen, diese Welt hinter dem Spiegel, die Märchenelemente beinhaltet. Erst in der Mitte des Romans wird richtige Spannung aufgebaut, und auch dann "tröpfelt" alles so dahin, es geht kaum voran. Und wenn etwas neues passiert, dann wird es rasend schnell erzählt.

Auch das Finale ist gewöhnungsbedürftig, mir hat die Lösung der Problematik nicht gefallen. Die Autorin hätte es ausführlicher gestalten können. Mein Fazit ist nicht sehr positiv. Schlechte Charaktere, eine lückenhafte Handlung. Vielleicht wird der zweite Band besser. Ein Buch, dass man lesen kann. Aber der Leser sollte sich auf nichts anspruchsvolles einstellen.

Weitere Bände:






Freitag, 28. Juni 2013

[Rezension] Liberty 9

Titel: Liberty 9 - Sicherheitszone
Autor: Rainer M. Schröder
Verlag: cbj
Preis: 18. 99

Der Anfang ist unspektakulär, allerdings steigt der Leser relativ schnell in das Geschehen ein.
Die Protagonisten werden vorgestellt und auch die Zone Liberty 9 wird beschrieben. Aber nicht gut genug. Als Leser bekommt man die Randinformationen mit, das, was sie auch aus dem Klappentext herauslesen konnten. Einzelne Details wie Rituale, die Herrschaftsform, der Ursprung der Zone werden verschwiegen. Zwar ist den Electoren, so heißt die "adelige" Schicht, auch nicht alles bekannt, aber als höchste Schicht sollten sie einiges mehr wissen.


Die Handlung ist sehr komplex aufgebaut, es gibt immer wieder Begriffe wie Servanten und das Refectorium, die mich irritiert haben aber an die sich der Leser eigentlich sehr schnell gewöhnen konnte.
Die Geschichte hat einen roten Faden, allerdings sind sehr viele unnötige Sachen vorhanden. Der Autor hat die Handlung unnötig ausgeschmückt, und trotzdem zu viele Details ausgelassen. Die eigentliche Handlung rückt bald in den Hintergrund.

Die Charaktere sind sehr schwach. Obwohl sie ihre eigenen Persönlichkeiten haben, sind sie bloß leblose Figuren. Das Aussehen wird fast nicht beschrieben und auch die Gedanken und Gefühle fehlen meist völlig. Auch die "Dreiecksbeziehung", insofern es eine ist, ist nicht nachvollziehbar eben so wenig wie die Gefühle der beiden Jungs zu Kendira.
Die Idee an sich ist sehr gut, eine abgeschottete Zone. Die Rebellen, die versuchen, die Kinder in der Zone zu retten. Das Geheimnis.

Das Buch kommt irgendwie nicht so richtig voran, was auch an dem Schreibstil liegt.
Am Anfang wird alles ganz genau beschrieben, wenig Spannung. Erst auf den letzten Seiten, wo wirklich etwas passiert, ändert sich der Stil und wird plötzlich sehr gut.
Was mich überrascht hat, war das Ende. Ich habe mit einer Flucht gerechnet, aber nicht mit einer solchen. Das Ende hätte spannender sein können, die Beweggründe klarer ausformuliert.

Der zweite Teil ist hoffentlich besser. Nichts desto trotz hat mich die Idee gefesselt, deswegen ist das Buch trotzdem lesenswert.


Sonntag, 23. Juni 2013

[Leben] Bananenyoghurt

Hey Leute :D
Ich bin heute morgen nicht so wach gewesen und habe dann gedacht: Ich könnte doch mal wieder ein Yoghurt essen. Da wir natürlich nur Erdbeeryoghurt hatten, habe ich mich dazu entschlossen, mein Lieblingsyoghurt selber zu machen.

Zutaten:
-Naturyoghurt
-eine ganze Banane
-Honig

Gebt das Joghurt in eine Schale (ich nehme immer meine Müslischale) und rührt ein bisschen, damit es sich verteilt und die Klumpen (falls welche drin sind) sich auflösen.. Danach eine Banane in kleine Scheiben schneiden und dazugeben. 
Das sollte dann so aussehen:


Dann verrührt ein bisschen, damit die Bananen vollständig mit Joghurt bedeckt sind. 
Zum Schluss gibt man noch Honig dazu, damit das ganze einen süßen Geschmack bekommt.
Die Menge ist unterschiedlich. Kommt drauf an, wie viel Süße ihr haben wollt.



Das nochmal unterrühren, und fertig ist das Bananen-Honig Joghurt.
Ein Muntermacher für jedermann :)

~Sophia




Samstag, 22. Juni 2013

[Rezension] Hide*Out

Titel: Hide*Out
Autor: Andreas Eschbach
Verlag: Arena
Preis: 17. 99


Ein atemberaubender Thriller, dessen Ende ungewiss ist.
Das Buch hat eine schöne Aufmachung, der Klappentext ist ansprechend, das Cover weder überfüllt noch langweilig.
Ich habe den ersten Band nicht gelesen, das muss ich dazusagen. Trotzdem wird man sofort Teil des Geschehens. Die Charaktere werden immer wieder beschrieben, vor allem bestimmte Charaktereigenschaften kristallisieren sich schon nach einigen Seiten heraus.



Der Protagonist Christopher ist Hacker - der Beste des Landes. Das Buch spielt in Amerika, irgendwann in der Zukunft. Die Kohärenz hat die Macht übernommen, pflanzt Chips in die Köpfe der Menschen ein.
Die Idee an sich ist sehr gut, allerdings auch sehr komplex. Der Autor musste eine neue, eigene Welt mit eigenen regeln erschaffen. Was ihm erstaunlich gut gelungen ist. Denn nicht nur die wichtigsten Charaktere wie der Protagonist, Madonna oder Jeremiah Jones erscheinen lebendig. Auch eigentlich unbedeutende Nebencharaktere wie Patricia werden sehr gut beschrieben. Was an dem Buch auffällt, sind die komplexen Geschichten der Charaktere.

Jeder Charaktere hat seine Geschichte, Träume, die im Handlungsverlauf erläutert werden. Das lässt die Personen menschlich erscheinen. Auch die Schauplätze sind sehr gut beschrieben, nur hier und da fehlen kleine Details.
Die Handlung ist gut durchdacht, der rote Faden geht nie verloren, obwohl sich die Widerstandskämpfer in zwei Gruppen aufteilen. Auch die Nebengeschichten passen zu der Haupthandlung und wirken ergänzend. Trotzdem fühlt sich der Leser nicht von den vielen Informationen erschlagen.
Der Schreibstil ist sehr gut, der Autor versteht es, sich gut auszudrücken und noch die kniffligsten Handlungen spannend zu beschreiben.

Insgesamt ist der Roman sehr gut gelungen, dessen Ende überraschend ist und auch sonst einige Überraschungen bereithält. Ein absolutes Muss.





[Rezension] Timeless

Titel: Timeless
Autor: Alexandra Monir
Verlag: Heyne
Preis: 14. 99

Keine überragende Handlung, aber sehr gefühlvolle Figuren.
Das Cover ist wunderschön gestaltet, das Mädchen auf dem Cover kann ich sofort mit der Protagonistin identifizieren. Der Einstieg in die Handlung erfolgt relativ plötzlich - ein Traum, den die Protagonistin mehrere Male träumt.

Der Anfang ist zwar relativ unspektakulär, aber sehr spannend erzählt, weshalb der Leser sofort mitgerissen wird.
Ein Wendepunkt ist die erste Zeitreise von Michele. Der Leser spürt, dass mehr dahintersteckt und auch die teilweise historischen Personen, Gebäude und Fakten, die eingebaut sind, passen sehr zur Handlung des Buches und lassen es lebendiger erscheinen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, ihnen wurde Leben eingehaucht. Die Beschreibungen sind lückenlos, werden mehrmals wiederholt und sind sehr detailliert. Auch die Umgebungen und Gebäude werden detailliert beschrieben, sodass sich der Leser nach New York versetzt fühlt.

Der Schreibstil ist sehr gut, es gibt keine Passage, die nicht zum Stil de Autorin passt. Auch die Idee an sich ist gut. Nicht neu, aber trotzdem einzigartig ausgearbeitet mit viel Liebe zum Detail. Auch die Liedtexte, die immer wieder vorkommen, passen zu Michele und der Autorin. Trotzdem kann ich dem Buch nicht volle Punktzahl geben - leider.
Die Handlung ist zwar mitreißend, die Liebesgeschichte aber nicht. Ihr fehlt das gewisse Etwas, das sie vom Rest der vielen Liebesromane unterscheidet.

Im Großen und Ganzen trotzdem ein super Buch, für jeden, der Zeitreisen mag.




[Rezension] Blood on my hands

Titel: Blood on my hands
Autor: Todd Strasser
Verlag: Carlsen
Preis: 9. 99

Das Buch hat mich irritiert.
Das Cover ist nichts Besonderes, nur der Schriftzug lässt es etwas ansprechender erscheinen.
Mich hat gewundert, dass der "Klappentext" bzw. der Textausschnitt auf der Rückseite des Buches die erste Seite des Romans ist. Deswegen konnte ich mir kein richtiges Bild von der Handlung machen.

Das Buch steigt mitten in die Handlung ein, die Protagonistin steht vor einer Leiche. Der Schreibstil war sehr gut. War.
Dann beginnt die Flucht vor der Polizei und ungefähr auf Seite 10 kippt das gesamte Buch. Die Protagonistin muss sich verstecken und hat zeit, über ihre Vergangenheit nachzudenken.
Nur dass der Leser nicht mehr weiß, was real ist. Plötzlich beginnt eine völlig neue Handlung, in der die ermordete wieder lebt. Nachdem ich den ersten Schock überwunden habe,  kam der nächste. Das gelesene war anscheinend nur eine Rückblende, die immer wieder weitererzählt wird.
Das heißt, das Buch springt zwischen zwei Zeiten hin und her - ohne erkennbare Grenze.
Außerdem nimmt die Vergangenheit bald die gesamte Handlung ein und von dem eigentlichen Mordfall ist fast nicht mehr die rede. 

Auch der Schreibstil wird immer schlechter, die Gefühle und Gedanken werden überhaupt nicht übermittelt. Schlimmer noch: Auch die Umgebungen und Personen werden so gut wie nicht beschrieben. 
Die Idee an sich ist ganz okay, ich hatte aber nach dem spannenden Anfang etwas besseres erwartet.
Höchstens Mittelmaß - zu mehr reicht es nicht.



[Blog] Erster Blogaward

Nach langer Bloggerpause melde ich mich zurück. Ich hoffe, ich komme jetzt regelmäßiger zum Posten, aber die Schule ist eben noch lange nicht vorbei ...

Es sollte in diesem Post aber um etwas anderes gehen. Ich habe meinen ersten Blogaward bekommen ♥
Und zwar von niemand geringerem als der geschätzten Mikka, die einen wunderschönen Blog hat. Vielen Dank dafür :)
Dieser Award wird, sobald er verliehen ist, an 15 weitere Blogs weitergegeben.

7 Dinge über mich

1. Ich bin eine Leseratte, habe ein Buch mit 400 Seiten in einem Tag gelesen, lese in einer halben Stunde knapp 100 Seiten. Ich war damals selbst überrascht, als ich die Zeit gemessen habe (und nein, es war kein Buch mit extragroßer Schrift :D)
2. Mein Lieblingsgenre ist und bleibt Fantasy. Trotzdem bin ich vor einigen Jahren durch den Autoren Anthony Horowitz auf das Genre Thriller gestoßen. Und mittlerweile lese ich Thriller genauso gerne wie Fantasy.
3. Ich habe die dumme Angewohnheit, Bücher an jedermann zu verleihen und nie aufzuschreiben, an wen ich es verliehen habe. Trotzdem habe ich alle bisher verliehenen Bücher wieder zurückbekommen :D
4. Ich bin sprachbegabt, kann mit Naturwissenschaften nichts anfangen. Mais, c'est moi :)
5. Ich trage seit der ersten Klasse eine Brille, bin sehr stark kurzsichtig (-8 Dioptrien, wenn das jemandem was sagt). Zwar habe ich es mit Kontaktlinsen versucht, trotzdem benutze ich meine Brille viel lieber. Und wahrscheinlich werde ich auch bei der Brille bleiben.
6. Ich liebe den Wald. Dort bekomme ich meistens Inspirationen für meine Romane. Die Stille und unberührte Natur sind überwältigend.
7. Ich bin noch nie geflogen. Ja, wirklich. Obwohl ich gerne mal nach Amerika oder Australien fliegen würde <3

Ich gebe den Award an folgende Blogs weiter:
01. crazy, love, books
02. BookDemon
03. Marie-Luis Rönisch
04. Novizin.s magischer Bücherblog
05. The Call of Freedom & Love
06. just a little girl
07. Nachtgezwitscher
08. Cinema in my head
09. 'page-turner
10. Brösels Bücherregal
11. Between The Lines
12. ...Kathrineverdeen
13. Ju's heart 4life
14. Abraxandria
15. A reader lives a thousand lives before he dies

~Sophia

Freitag, 21. Juni 2013

[Rezension] Blutbraut

Titel: Blutbraut
Autor: Lynn Raven
Verlag: cbt
Preis: 14. 99

Die Protagonistin hat ja sowas von kein Rückgrat.
Aber von Anfang an.
Das Cover ist wunderschön gestaltet, passt sowohl zum Titel als auch zum Klappentext. Ein positiver erster Eindruck also.
Das Buch beginnt relativ harmlos, steigt allerdings mitten ins Geschehen ein. Lucinda wird zwar nicht vorgestellt, trotzdem weiß man sofort, mit welcher Art Mädchen man es zu tun bekommt.

Nach und nach ändert sich die Art der Handlung, Spannung wird aufgebaut, neue Charaktere eingeführt.
Die Handlung ist sehr gut beschrieben, die Ich Perspektive passt zum Buch. Egal, ob es Joaquín oder Chris sind- beide üben eine Faszination auf den Leser aus, denn sie unterscheiden sich wie Feuer und Wasser.
Obwohl es ein Vampirbuch ist, war ich sofort fasziniert. Vom Schreibstil, von den Charakteren, von der Handlung. Das war mein erstes Buch von Lynn raven und ganz sicher nicht mein letztes.
Sie versteht es, Spannung aufzubauen, komplizierte Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und dennoch normale Sachen wie Verrat oder Liebe einfließen zu lassen. Die Umgebungen sind wundervoll, ich musste immer wieder schmunzeln, als sich Joaquín und Rafael auf Spanisch unterhalten haben. Es ist nicht zwingend notwendig, das Spanisch zu verstehen, trotzdem hat es mir Spaß gemacht, mit meinen Latein- und Französischkenntnissen das gesagte zu übersetzten.

Die Charaktere unterscheiden sich alle voneinander, haben alle eine Vergangenheit. Im Buch kommen sehr viele wichtigen Personen vor, die meist auch komplizierte Namen besitzen. Trotzdem gelingt es der Autorin, dass der Leser sich alle merken kann.
Mir ist nichts negatives aufgefallen - was ich zu bemängeln habe, ist eher persönlicher Natur.
Lucinda hat kein Rückgrat. Vorfällen am Anfang ist sie sehr depressiv, sagt immer zu sich "Atme", und ich muss über sie wirklich den Kopf schütteln. Einerseits ist sie eine mächtige Blutbraut, andererseits führt sie sich auf wie ein kleines Kind. Ich kann verstehen, dass sie verstört sein muss, aber trotzdem ist das kein Grund, die ganze zeit Angst zu haben.
Aber wie gesagt: Es gibt bestimmt Leser, die das anders sehen als ich.

Im Grunde ein wundervolles Buch, das keine logischen Fehler aufweist und den Leser begeistert. Auch der Umstand, dass es eine Vampirgeschichte ist, sollte nicht stören, da es sich um keine typischen Vampire handelt.


[Rezension] Die Feuerkämpferin - Tochter des Blutes

Titel: Die Feuerkämpferin - Tochter des Blutes
Autor: Licia Troisi
Verlag: Heyne
Preis: 8. 99

Es geht sehr spannend weiter, die Zusammenfassung am Anfang des Buches hat mir sehr gefallen. Adhara wird mit neuen Problemen konfrontiert. Wer ist sie? Diese frage wird in diesem Buch sehr detailliert beantwortet und deswegen unterscheidet sich die Feuerkämpferin Trilogie von den anderen zwei. Adrass ist eine undurchsichtige Person, bis zum Schluss weiß man nichts von seinen wahren Gefühlen und Überzeugungen.

Der Teil mit der verborgenen Bibliothek hört sich gut an, ist aber nicht gut umgesetzt. Ich hätte mir mehr Kämpfe gewünscht, auch da das Buch zuvor voll davon war. Aminas Charakter ist ausgereift und man sieht eine Art Dubhe in ihr. Das ist sehr amüsant.
Das Buch insgesamt ist wieder sehr gut geschrieben, allerdings finde ich Adharas Charakter nicht wirklich ausgereift. Man hat noch so viele Möglichkeiten, sie zu gestalten und ich hoffe, dass die Autorin im dritten Band dazu eine Lösung gefunden hat. Wieder ein super Buch der Bestseller Autorin Licia Troisi.

Weitere Bände:

Die Feuerkämpferin - Im Land der Elfen



Mittwoch, 19. Juni 2013

[Rezension] Die Feuerkämpferin - Im Bann der Wächter

Titel: Die Feuerkämpferin - Im Bann der Wächter
Autor: Licia Triosi
Verlag: Heyne
Preis: 8. 99

Licia Troisi hat nachgelassen, aber nur ein wenig. Die Handlung ist wie gewohnt sehr komplex, Gestalten, Personen, Orte etc aus früherem Büchern kommen vor. Adhara ist eine neue Person, aber ihr Wesen ist sehr komplex. Die Verwirrung über ihre Vergangenheit, Rätsel die es zu lösen gibt. Und dann wäre da noch Amhal, bei dem ich nicht weiß, was sich von ihm halten soll. Auch San ist mir ein Rätsel: Nichts weist mehr auf den Jungen hin, der mit Dubhe gereist ist.


Es sind viele Veränderungen in diesem Buch, mit denen man klarkommen muss. Dubhe ist alt geworden und auch Learco.
Neor, Amina, Fea. All diese neuen Namen sind schwer zuzuordnen und ich habe das ganze Buch gebraucht, um es zu schaffen.
Mir fällt auf, in jeder Triologie gibt es einen alten weisen Mann, in diesem Fall Mira. Dass dieser schon so früh stirbt ist sehr traurig, da er mir ans Herz gewachsen ist. Die Charaktere sind wie gewohnt sehr gut ausgearbeitet, die Landschaften weniger. Licia Troisi kennt sich inzwischen aus, aber der Leser ist immer wieder aufs Neue gespannt, was sich in 50 Jahren verändert hat.

Dass die Elfen die Täter sind, hat mich etwas überrascht, auch mit der Seuche kam ich nicht ganz klar,
Trotzdem der grandiose Auftakt einer weiteren Triologie von Licia Troici.


Weitere Bände:

Die Feuerkämpferin - Im Land der Elfen


Montag, 17. Juni 2013

[Rezension] Top Secret - Die neue Generation 1

Titel: Top Secret - Die neue Generation, Der Clan
Autor: Robert Muchamore
Verlag: cbt
Preis: 12. 99

Der neue Hauptcharakter Ryan ähnelt James  sehr, was ein wenig schade ist. In diesem Buch wird konsequent aus zwei Sichten geschrieben: aus der von Ryan und aus der von Ning. Man erfährt so nicht nur mehr über das Leben als neu rekrutierter Agent sondern auch als ein Mädchen in Gefangenschaft, das am Ende zu CHERUB kommt.

Die Charaktere sind wie gewohnt sehr gut beschrieben, auch die Beschreibungen der Umgebung lässt nicht zu wünschen übrig. Ich liebe den Erzählstil des Autors, wie er alles mit einer Unbekümmertheit und Ungezwungenheit erzählt. Auch die Sprache ist dem Alter der Protagonisten angepasst.
Die Handlung ist klar und strukturiert aufgebaut, ein roter Faden ist immer vorhanden. Der Anfang einer ebenso grandiosen Serie wie mit James Adams.


Sonntag, 9. Juni 2013

[News] Interviews, Geburtstag und mehr

Ich habe mich lange Zeit nicht mehr gemeldet (was heißt, nicht gemeldet. Ich habe nur Rezensionen gepostet, weil die Zeit zu mehr einfach gefehlt hat).
Dafür jetzt ein extralanger Post.

Zuerst einmal fällt euch bestimmt das neue Design auf. Blau und grau. Ich liebe es :D
Ally hat es mir gemacht, als Geburtstagsgeschenk sozusagen. Ihr Blog ist übrigens supertoll. Schaut unbedingt vorbei -> KLICK
Ich habe mir zwar schon bedankt, aber hier nochmals: DANKE <3

Ich hatte ja am Freitag Geburtstag (bin endlich 15 :D) und was habe ich da bekommen?
Bücher *-*
Naja, es sind nur zwei, da ich meine neue Kamera schon vor meinem Geburtstag bekommen habe, aber ich habe mich trotzdem riesig gefreut.

Wieso habe ich mir Seelen gewünscht?
Ich habe den Trailer zum Film im Kino gesehen und fand den so toll, dass ich unbedingt in den Film will. Allerdings bin ich so störrisch und erlaube mir es erst, in den Film zu gehen, wenn ich das Buch gelesen habe. Also habe ich es mir gewünscht.

Wieso habe ich mir Die Feuerkämpferin 3 gewünscht?
Ich liebe Licia Troisi, obwohl sie in den letzten Büchern etwas nachgelassen hat. Trotzdem bin ich von ihren Trilogien begeistert, habe alle in meinem Regal stehen (Notiz an mich: in den nächsten Posts mein Bücherregal zeigen!).
Und es hat mir eben noch der dritte Band von der Trilogie "Die Feuerkämpferin" gefehlt.

Hier sind die Bücher und - wie üblich - kurze Zusammenfassungen:

Seelen von Stephenie Meyer
Unsere Erde, irgendwann in der Zukunft.
Die Menschen werden von Seelen gesteuert, die sich in ihren Körpern eingenistet haben.
Fast die ganze Menschheit ist betroffen, nur einige kämpfen für den Widerstand. So wie Melanie.
Als sie gefasst wird, muss sie sich ihren Körper mit der Seele Wanda teilen.
Doch diese scheint sich als Problem zu erweisen, spätestens, als Melanie nach ihrem Geliebten Jared sucht und Wanda plötzlich auch Gefühle für ihn entwickelt.

Die Feuerkämpferin - Im Land der Elfen von Licia Troisi
Die feindlichen Elfen stehen kurz vor dem Sieg - fast die ganze Aufgetauchte Welt ist zerstört. Adhara - die Feuerkämpferin - sucht währenddessen verzweifelt nach ihrem Gefährten Amhal, und wird vom Elfenkönig gefangengenommen. Doch als ihr die Flucht gelingt, ist ihre Heimat vollkommen zerstört.
Adhara schwört Rache.

Das waren erstmal die Bücher. Ich bin sowas von gespannt, vorallem auf Seelen, da meine Freunde gesagt haben, die ersten 200 Seiten seien langweilig. Mal sehen :)

Dann hatte ich ja innerhalb von 4 Wochen zwei Interviews. Einmal mit dem Journal Plieningen & Birkach, das andere mal mit dem Blick vom Fernsehturm, der in der Stuttgarter Zeitung zu finden ist.
Und dann, an meinem Geburtstag, sind beide Artikel erschienen. Ich wollte euch eigentlich die Bilder hier auf dem Blog zeigen (kommt auch noch), aber da ich unfähig bin, eine Zeitung in einem A4 Drucker einzuscannen, kann das noch dauern.
Allerdings verlinke ich unten die Links zu den Artikeln im Internet. Sagt mir mal eure Meinung, ob euch die Artikel gefallen.

Journal Plieningen & Birkach

Blick vom Fernsehturm 

Was gibt es sonst noch neues? Ich war gestern noch in der Innenstadt und habe super Bilder von Stuttgart machen können.







Das wars dann auch wieder für heute. Kann sein, dass ich mich in nächster Zeit nur noch vereinzelt melde. Die Lehrer müssen eben ihre Arbeiten alle auf die letzten Wochen schieben. Haltet die Ohren steif.

~Sophia

[Rezension] Delirium

Titel: Delirium
Autor: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen Verlag
Preis: 18. 90

Ein Mädchen, eine Liebe, die nicht sein darf.  Das Cover ist wunderschön, ich liebe die Schrift, in der "Delirium" geschrieben wurde. Erst später im Buch habe ich bemerkt, dass die Wörter, die sich über das ganze Cover ziehen, Liebe bedeuten.  Der Anfang ist nicht sonderlich spannend, aber die Art, wie das Buch erzählt ist, zieht den Leser in seinen Bann.  Die darauffolgenden Handlung ist gut strukturiert, das Buch wird immer nur aus Lenas Ich-Perspektive erzählt.

Die Idee an sich ist sehr gut, unsere Welt in der Zukunft, Amerika, Portland.  In Amerika ist Liebe eine anerkannte Krankheit, alle haben Angst davor und freuen sich auf den Eingriff, der sie von Liebe befreien soll.  Am Anfang habe ich nicht gewusst, in welche Richtung sich dieses Buch entwickelt, ob es eine Flucht geben wird, oder ob Lena den Eingriff machen lässt.  Bis sie Alex kennen lernt. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich die Schreibweise der Autorin, wird lockerer.  Lenas Gefühle und Gedanken werden sehr genau beschrieben, all ihre Handlungen sind nachvollziehbar.

Die Szene mit Alex hat mich verunsichert, ich fühlte mich an "Ich fürchte mich nicht" erinnert. Alex ist in gewisser Weise so wie Adam. Er verstellt sich, zeigt nicht seinen wahren Charakter und scheint Lena auszunutzen.  Trotzdem ist er mir am Ende des Buches ans Herz gewachsen.  Ab der Hälfte des Buches zieht es sich etwas. Man muss sich zwar nicht zwingen, weiterzulesen, aber einige Stellen überfliegt man nur noch.

Das Ende ist dann der krasse Gegensatz: Plötzlich verändert sich innerhalb von einigen Seiten das sichergeglaubte Ende und es geschieht etwas, mit dem ich nie gerechnet hätte.  Aber lest selbst und lässt euch von diesem Buch verzaubern.  Ich freue mich auf den Folgeband.



[Rezension] Ich fürchte mich nicht

Titel: Ich fürchte mich nicht
Autor: Tahereh Mafi
Verlag: Goldmann
Preis: 16. 99

Dieses Buch ist fantastisch, hat etwas an sich, das den Leser mitreißt.
Die Geschichte an sich ist relativ simpel, und doch sehr aufwendig beschrieben.
Der Anfang macht den Leser sofort neugierig, Juliette, wie sie in ihrer Zelle sitzt.  Die durchgestrichenen Sätze im Buch geben dem ganzen einen Flair, den ich bei keinem anderen Buch erlebt habe. Juliettes Charakter bleibt eigentlich das ganze Buch über gleich, ich finde es schade, dass der Leser keine starke Veränderung ihres Charaktere feststellen kann.
Adam ist das krasse Gegenteil von Juliette: stark, überlegen, betörend.
Ich habe ihn von Anfang an gemocht, wie er sich im Juliette gekümmert hat.

Obwohl die Charaktere nicht mit vielen Adjektiven beschrieben sind, kann ich mir alle vorstellen.
Die Handlungsabläufe sind alle gut durchdacht, dem Leser ist alles klar und es kommen nur sehr vereinzelt Fragen auf.
Der Schreibstil ist wunderbar, die ich Perspektive passt ebenso zum Buch wie auch die durchgestrichenen Sätze der Protagonistin. All das lässt das Buch lebendig erscheinen.
Auch das Ende ist sehr unerwartet, überrascht den Leser und lässt auf einen zweiten Band hoffen.
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch.



Freitag, 7. Juni 2013

[Rezension] Rats

Titel: Rats
Autor: David Fermer
Verlag: Thienemann Verlag
Preis: 14. 90

Ein sehr spannendes Buch, obwohl das Cover nur aus einem Schriftzug besteht.
Ich fange an Anfang an: Der Einstieg in das Buch ist spannend, Ratten überfallen Daniel im Traum.
Ich habe diesen Hauptcharakter von Anfang an gemocht. Unauffällig, still. Kein typische Protagonist.
Die Story entwickelt sich erst sehr langsam, ein roter Faden ist trotzdem erkennbar.

Die Handlung an sich ist gut gelungen, nur relativ schnell erzählt. Mir haben einzelne Details gefehlt, Informationen, Gefühle. Aber vor allem die Gedanken. Das Buch ist nicht leblos, aber es fehlt etwas, damit es lebendiger wird.
Die Charaktere sind sehr für beschrieben, die (äusserlichen) Merkmale werden immer wieder wiederholt und sind deshalb einprägsam. Deswegen kann der Leser sich auch die wichtigsten Personen sehr gut vorstellen.
Die Idee an sich ist sehr gut, allerdings passt der Klappentext nicht wirklich zum Inhalt des Buches. Man erwartet natürlich etwas anderes, wenn man zuerst den Klappentext liest und ist dann vom Buch ein bisschen ... enttäuscht.

Der Schreibstil des Autors passt zu dem Roman, ich finde es gut, dass weder Zeit, noch Ort des Geschehens genannt werden. So hat jeder Leser eine eigene Idee.
Die Idee ist gut umgesetzt, allerdings fehlen mir Hintergrundinformationen. Wieso versteht Daniel sich so gut mit den Ratten? Waren die Ratten nicht irgendwie doch geplant? Auch Ninas Geschichte ist lückenhaft.
Trotzdem ein Buch, das gut zu lesen ist und den Leser fesselt.


Mittwoch, 5. Juni 2013

[Rezension] Höllenpforte

Titel: Die fünf Tore - Höllenpforte
Autor: Anthony Horowitz
Verlag: Loewe
Preis: 16. 90

Ein weiteres, wunderbares Buch des Erfolgautors Anthony Horowitz.
Das Cover ist schlicht-ein gelber Dämonenkopf (oder ein Türklopfer?) auf schwarzem Grund. Einfache Farben - doch trotzdem zieht es die Leser an.
Das Buch beginnt sehr spannend - es ist der vierte Teil der Buchreihe. 

Dementsprechend werden die Charaktere nicht mehr vorgestellt, nur Scarlett wird bis ins Detail beschrieben. Trotzdem sind die Personen schwer vorzustellen, da sie nur auf ein paar Seiten beschrieben werden. Wiederholungen wären besser gewesen.
Die Handlung an sich ist klar strukturiert, es gibt immer wieder Sprünge. Mal erzählt der Autor aus der Sicht von Matt, dann von Scarlett. Zum Schluss auch noch aus der Sicht der Bösen, was mich am meisten fasziniert hat.

Das Buch hat durchweg einen roten Faden und scheint sehr gut geplant worden zu sein, denn es gibt keinerlei Ungereimtheiten.
Die Idee ist sehr gut: Fünf Torhüter, die die Welt vor den Alten retten müssen.
Soweit ich weiß ich das völlig neu.

Die Umgebungen werden super beschrieben und sie passen zu der düsteren, teilweise grausamen Handlung.
Was aber das Besondere an diesem Buch ist, sind die Überraschungen.
Man denkt, die Handlung sei klar, dann wird man eines besseren belehrt. Ich habe mich aufgeregt, gelitten. Habe die Charaktere verflucht und mich in das Buch hineingesteigert. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so begeistert hat. Ich habe die Bände davor alle
nicht gelesen. Trotzdem kann ich mich in die Figuren hineinversetzen und verstehe die Handlung trotz den wenigen Hintergrundinformationen.

Was mich am meisten begeistert hat, war aber wirklich die Idee. Wie kommt ein Mensch auf so eine geniale Handlung? Sie ist sehr komplex, gut durchdacht und macht es dem Leser schwer, alles im Kopf zu behalten.
Komischerweise weiß ich dennoch genau, von was das Buch handelt.
Ein sehr gelungener Roman. Ich habe jetzt das starke Bedürfnis, die anderen Bände zu lesen.


Sonntag, 2. Juni 2013

Was es doch für Menschen gibt

Wie ihr wisst, bin ich noch immer auf der Suche nach Vorbestellungen für mein Buch.
Da soll man auch die Nachbar nicht ausschließen. Also bin ich zwei Stockwerke hochgegangen und habe geklingelt, war nervös. Ich wusste nicht, was mich erwartet.
Doch meine Nachbarin ist eine genausogroße Leseratte wie ich, arbeitet sogar in einem Buchladen.
Ich erkläre ihr also meine Situation, erzähle etwas über mein Buch und kaum 10 Minuten später ist das Formular ausgefüllt. Eine Bestellung mehr.
Natürlich kann ich nicht einfach so gehen und verwickele sie in ein Gespräch.
Es gäbe immer mehr Mängelexemplare, immer mehr Bücher, die radikal reduziert werden. Da mache ich mir schon meine Gedanken. Sind die Menschen zu faul zum Lesen geworden oder haben sie einfach keine Zeit?
Gefällt ihnen vielleicht der Kindle besser?
Eigentlich ist es ein Unding, dass der Kindle druckfrischen Büchern vorgezogen wird.
Man hat ein Gerät in der Hand, "wischt" mit dem Finger, um auf die nächste Seite zu gelangen. Zu einem Buch gehört doch das wunderschöne Cover, mit eingearbeiteten Buchstaben, der Duft.
Und es gehört auch dazu, sich hin und wieder an einer Buchseite zu schneiden oder den Seiten ein Eselsohr zuzufügen.

Ich komme vom Thema ab. Als ich gerade gehen will, hält sie mich mit den Worten "Ich hab' noch was für dich" auf. Unbehaglich stehe ich da, weiß nicht so recht, was jetzt kommt.
Sie holt ein wunderschönes, druckfrisches Buch aus ihrem Schrank und drückt es mir in die Hand. "Das ist für dich."
Perplex stehe ich da, bedanke mich überschwänglich. Damit hätte ich nicht gerechnet. Was es doch für Menschen gibt, die einem etwas schenken, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.
Ich verabschiede mich und schließe die Tür hinter mir, den Blick immer noch auf das wunderschöne Cover des Buches gerichtet.

Und hier ist es, Spiegelriss von Alina Bronsky.


Sie lebt nun abseits der Realität, zusammen mit abgerissenen Gestalten, doch Juli ist froh, dass das Rudel sie aufgenommen hat.
Denn seit ihr der Zugang zur Welt der Pheen verwehrt ist, hat sie keine Heimat mehr.
Schlimmer noch: Sie wird als letzte lebende Pheen als Mörderin gejagt.
Verzweifelt versucht Juli, ihr altes Leben wiederherzustellen, muss jedoch bald feststellen, dass alles anders ist.
Freunde, denen sie bedinungslos vertrauen konnte, sind nun ihre Feinde und Verrat ist an der Tagesordung.








~Sophia

Samstag, 1. Juni 2013

[Blogparade] Sommerworte

Ich besitze noch nicht lange meinen Blog, aber eine Blogparade ist eine echt gute Idee. Vorallem zu dem Thema "Sommerworte". Jennifer Jäger hat sie gestartet, ich mache mit, HIER ist der Link.


Sommer. Sollte das nicht eine Jahreszeit sein? Eine, die nach dem Frühling kommt, in der die Sommersonne auf uns hinabstrahlt, braungebrannte Menschen in den Innenstädten herumlaufen und ich bei den heißen Temperaturen von Eis träumen kann?
Ich weiß, ich habe oft gemeckert: Über die schwüle Luft, die Sommergewitter, den Schweiß.
Trotzdem vermisse ich ihn.
Ich vermisse die Wärme, Erdbeeren, Kirschen. Vermisse die sternenklaren Sommernächte, bei denen man am Lagerfeuer sitzt, außer den Gitarrenklängen nur das leise Zirpen der Grillen im Gras hört.
Sommer, ich weiß nicht, wieso du zögerst, zu uns zurückzukehren. Sind dir die Menschen fremd geworden?
Freibad, Strand, Urlaub, Sonne, Ferien. Nur ein paar der Gedanken, die Menschen denken, wenn sie das Wort "Sommer" hören.
So sollte es doch bleiben, oder nicht?
Deshalb bitte ich dich inständig: Kehre zu uns zurück (auch wenn wir dich manchmal verfluchen sind wir doch froh, dass es dich gibt).

~Sophia

[Blog] Bewertungssystem

Hallo Leute,
mein normales Bewertungssystem war ja bis jetzt z.B. 20 von 100 Punkten.
Das ist nicht sehr orginell, ich weiß. Es war eben eine Übergangsmethode, bis ich etwas anderes gefunden habe.
Deswegen habe ich mir überlegt, ein neues System einzuführen. Ich habe lange überlegt, ob ich Herzen, Sterne oder sonst was nehmen soll, habe mich aber am Ende für Federn entschieden. Federn sind ein Symbol für die Freiheit, Grenzenlosigkeit.
Da ich mich nicht sehr gut mit GIMP, Photoshop etc. auskenne, habe ich Ally gefragt, ob sie mir etwas erstellen könnte. Sie hat sich gleich drangesetzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Sie freut sich übrigens über Besucher auf ihrem Blog, und ich kann ihn euch nur empfehlen. Der Blog sieht wunderschön aus. (Zu ihrem Blog geht es hier ->)
Ich will euch nicht länge auf die Folter spannen. Hier sind die Federn <3


 
Einfach grottenschlecht.


  Es geht gerade so. Allerdings kein Muss.


 Naja, hat zwar Fehler, aber man kann es lesen.

 Super geschrieben, Schönheitsfehler mitinbegriffen.


 
Top! Absolute Kaufempfehlung. 



Schreibt mir, wie sie euch gefallen. Ich finde sie super :)

~Sophia










[Rezension] Cool Hunter

Titel: Cool Hunter
Autor: Scott Westerfeld
Verlag: cbt
Preis: 9. 99

Das erste Kapitel - wenn man es so nennen kann - ist einzigartig. Hunter erzählt etwas über Innovatoren und Spalter. Der Leser kann zu diesem Zeitpunkt natürlich nichts mit diesen Begriffen anfangen.
Danach beginnt die eigentliche Handlung. Hunter ist ein Cool Hunter, immer auf der suche nach den neusten Trends bzw. Sachen, die die neusten Trends werden. So lernt er auch Jen kennen und ist sofort fasziniert von ihr. 

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, obwohl Hunter der Protagonist ist, erfährt man zunächst nicht sehr viel über sein aussehen (das kommt erst später).  Er ist schüchtern, ein normaler Junge eben, der seiner großen Liebe begegnet ist.
Jen ist das genaue Gegenteil: abenteuerlustig, für jeden Spaß zu haben, mutig. Und sie ist eine Innovatorin.

Die Handlung an sich ist klar verständlich, sie ist aus Hunters Sicht geschrieben. Die Geschichte klingt eher wie ein Tagebucheintrag, denn Hunter nennt z.B die Namen von bekannten Marken nicht (eine Uhrenmarke aus der Schweiz, die sich auf watch reimt) und lässt eben die Gedanken miteinfließen - und seien diese noch so verrückt.
Mit der "Entführung" von Mandy wird sehr schnell Spannung aufgebaut und diese hält sich das ganze Buch über.

Der Schreibstil des Autors ist klasse, passt zu der Handlung an sich und ich finde es immer wieder faszinierend, wie schnell die Geschichte durch ein kleines Detail eine ganz andere Wendung nehmen kann.
Ein Buch mit überraschendem Ende - absolut empfehlenswert.



[Rezension] Cocoon - Die Lichtfängerin

Titel: Cocoon - Die Lichtfängerin
Autor: Gennifer Albin
Verlag: INK Egmont Lyx
Preis: 17. 99

Ein fantastisches Buch.
Das Cover hat mich von Anfang an verzaubert und ich konnte es gar nicht erwarten, dieses wunderbare Buch zu lesen.
Die Geschichte beginnt unspektakulär, aber die Autorin versteht es, den Leser mit ihrem Schreibstil in die Handlung hineinzuziehen.
Adelice ist ein störrisches Mädchen, das eine besondere Gabe hat.

Die Idee mit den Weberinnen hat mich sofort fasziniert, denn ich habe noch nichts vergleichbares gelesen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, es fehlt weder an den Beschreibungen noch an den verschiedenen Eigenschaften.
Die Handlung an sich ist strukturiert aufgebaut, auch wenn der Leser sich nicht immer sicher sein kann, was als nächstes passiert.

Das Buch hat mich von der Grundidee am Anfang etwas an Selection von Kiera Cass erinnert, gegen Ende hat es sich aber sehr unterschieden.
Es gibt keinen "finalen Kampf", aber das Ende ist auch nicht langweilig. Es ist unerwartet und ich bin froh, dass dies nur der erste Band war. Wenn die Autorin genauso gut weiterschreibt, wird diese Buchreihe ein Bestseller.

Nicht nur die Handlung ist magisch - auch die Figuren sind mit so einer Präzision gearbeitet, dass sie dem Leser ans Herz wachsen. Natürlich gibt es auch falsche Freunde und in diesem Band wird Adelice sogar von einer Person verraten, die dem Leser sehr sympathisch vorgekommen ist. Die unerwarteten Wendungen dieses Buches machen den Leser neugierig auf das, was noch kommen wird. Absolut ein super Buch.