Samstag, 1. Juni 2013

[Rezension] Cool Hunter

Titel: Cool Hunter
Autor: Scott Westerfeld
Verlag: cbt
Preis: 9. 99

Das erste Kapitel - wenn man es so nennen kann - ist einzigartig. Hunter erzählt etwas über Innovatoren und Spalter. Der Leser kann zu diesem Zeitpunkt natürlich nichts mit diesen Begriffen anfangen.
Danach beginnt die eigentliche Handlung. Hunter ist ein Cool Hunter, immer auf der suche nach den neusten Trends bzw. Sachen, die die neusten Trends werden. So lernt er auch Jen kennen und ist sofort fasziniert von ihr. 

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, obwohl Hunter der Protagonist ist, erfährt man zunächst nicht sehr viel über sein aussehen (das kommt erst später).  Er ist schüchtern, ein normaler Junge eben, der seiner großen Liebe begegnet ist.
Jen ist das genaue Gegenteil: abenteuerlustig, für jeden Spaß zu haben, mutig. Und sie ist eine Innovatorin.

Die Handlung an sich ist klar verständlich, sie ist aus Hunters Sicht geschrieben. Die Geschichte klingt eher wie ein Tagebucheintrag, denn Hunter nennt z.B die Namen von bekannten Marken nicht (eine Uhrenmarke aus der Schweiz, die sich auf watch reimt) und lässt eben die Gedanken miteinfließen - und seien diese noch so verrückt.
Mit der "Entführung" von Mandy wird sehr schnell Spannung aufgebaut und diese hält sich das ganze Buch über.

Der Schreibstil des Autors ist klasse, passt zu der Handlung an sich und ich finde es immer wieder faszinierend, wie schnell die Geschichte durch ein kleines Detail eine ganz andere Wendung nehmen kann.
Ein Buch mit überraschendem Ende - absolut empfehlenswert.



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