Montag, 22. Juli 2013

[Rezension] Black*Out

Titel: Black*Out
Autor: Andreas Eschbach
Verlag: Arena
Preis: 17. 95

Flüchten. Irgendwohin, nur weg von der Kohärenz.
Christopher war Teil von ihr, Teil des Ganzen, bis er sich entschieden hat, anders zu sein. Seine eigenen Gedanken und Gefühle mit niemandem mehr zu teilen.
Gemeinsam mit Serenity und Kerry macht er sich auf die Suche nach dem Visionär Jeremiah Jones, der aller Technik abgeschworen hat, da die weltweite Vernetzung zur Gefahr werden kann.
Aber kann man in den USA ohne die überlebenswichtige Technik überhaupt leben? Serenity weiß nicht, auf was sie sich eingelassen hat, denn Christopher ist nicht irgendjemand.
Er ist Computer Kid, der beste Hacker der Welt.
Und er weiß Dinge, die er nie hätte erfahren dürfen ...


Das Cover des Romans ist sehr schlicht und dunkel gehalten. Was mich gestört hat, war, dass der Name des Autors größer ist als der eigentliche Titel selbst. Die winzigen Ameisen auf dem Cover sehen zwar toll aus, haben aber nichts mit dem Buch zu tun.

Der Einstieg in das Buch ist sehr rasant, Christopher ist schon auf der Flucht. Obwohl es im ersten Moment komisch erscheint, dass die vergangenen, wichtigen Handlungen nicht wirklich beschrieben werden, ist es besser so.
Christopher erzählt in Rückblicken immer wieder, wie ihm der Chip eingesetzt wurde, woher er kommt und was es mit seinem Namen „Computer Kid“ auf sich hat.

Die Idee ist gut ausgearbeitet, die Umsetzung sehr gelungen. Mir gefällt es, wie der Autor Thriller und Science – Fiction kombiniert und daraus diese Handlung entstehen lässt.
Ich finde die Tatsache erschreckend, dass die Geschehnisse so real beschrieben werden. Selbst in der heutigen Zeit wird die Welt von den Medien, Handys etc. „regiert“ und auf dieses Problem macht das Buch aufmerksam.

Es fehlen weder die Beschreibungen der Charaktere, noch deren Gefühle und Gedanken.
Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, glaubwürdige Charaktere zu entwickeln, aber diesem Autor ist das sehr sehr gut gelungen.
Nicht nur, dass wirklich jeder Charakter irgendwann im Buch seine eigenen Erlebnisse und seine Vergangenheit erzählt – vor allem die Protagonisten verändern sich im Verlauf des Buches und das wird sehr glaubhaft dargestellt.

Das Buch ist mit sehr viel Humor geschrieben, obwohl ein ernstes Thema behandelt wird.
Die Zukunft, in der das Buch spielt, sieht sehr düster aus. Trotzdem gibt es immer wieder Hoffnung, die natürlich auch immer wieder zunichte gemacht wird.
Der Autor schafft es, die Spannung im ganzen Buch aufrecht zu erhalten. Es gibt keine langweiligen Szenen, obwohl sehr viele Details im Buch vorkommen.
Auch die Kohärenz wird sehr gut beschrieben und ich liebe die Idee, die hinter diesem Buch steckt.


Also ein Buch, dass es sich definitiv zu Lesen lohnt. Sehr starke Charaktere und eine atemberaubende Handlung.


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Kommentare:

  1. Ich find das Buch auch so toll :) Hab aber trotzdem "nur" 4 Punkte vergeben, gibt halt doch noch bessere ;)
    Und es gibt an weiteren Bänden übrigens auch noch Time*Out, den Abschluss der Trilogie ;)
    Schöne Rezi, ich werd deinen Blog mal weiter im Auge behalten :)

    Liebe Grüße
    Chrisi

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    1. Ich war nur so frustriert, weil ich in dem Monat schon so viele schlechte Bücher gelesen habe :)
      Und da war ich so froh, endlich ein Buch nach meinem Geschmack lesen zu können :D

      Liebe Grüße
      Sophia

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