Sonntag, 25. August 2013

[Rezension] Die fünf Tore - Teufelsstern

Titel: Die fünf Tore - Teufelsstern
Autor: Anthony Horowitz
Verlag: Loewe
Preis: 8. 95

Matt befindet sich am peruanischen Flughafen, als plötzlich Schüsse die Stille durchbrechen. Er rennt um sein Leben, in einem fremden Land, mit einem gefälschtem Ausweis. 
Und sein Feind wird immer mächtiger.









Am Anfang gibt es einen kurzen Rückblick zum vorherigen Band, damit der Leser besser einsteigen kann.
Dann beginnt der Prolog – mit einer Szene, die eigentlich nicht so richtig zum Buch passt. Trotzdem wird die Neugier des Lesers geweckt und man möchte weiterlesen.

Das erste Kapitel ist dann aus der Sicht von Matts Tante.
Ein Kapitel aus ihrer Sicht habe ich mir schon im ersten Band gewünscht und die Umsetzung ist einfach grandios gelungen. Auch die Macht der Alten wird in diesem Kapitel demonstriert und als Leser fragt man sich, wie es wohl weitergehen wird.
Es werden, als Nebeninformationen eingeschleust, die Ereignisse zwischen den zwei Bänden geschildert, was sehr gut gelungen ist.

Der Schreibstil des Autors hat sich sehr verbessert. Alles Unwichtige wurde weggelassen, die spannenden Szenen waren nicht zu detailliert beschrieben und der Autor hat sich wirklich auf das Wichtigste konzentriert.
Auch die historischen Ereignisse, die immer wieder eingebaut waren, wurden genau recherchiert und bringen so Abwechslung in die Handlung.

Matts Charakter hat sich sehr verändert. Er zeigt mehr Gefühle und seine Handlungen werden mehr beschrieben.
Pedro – der zweite Torwächter – ist sehr still und wird wenig beschrieben.
Das kann auch daran liegen, dass er und Matt sich nur wenig verständigen können, trotzdem hätte der Autor Pedro etwas mehr beschreiben können. Aber das wird sich sicher noch ändern.

Die Handlung hat sich weiterentwickelt und es werden immer wieder Szenen aus dem ersten Band aufgegriffen.
Dieser Band glänzt durch seine vielen Ortswechsel und sehr gute Ortsbeschreibungen.
Durch viele unerwartete Wendungen wird der Leser immer wieder überrascht und zum Weiterlesen angeregt.

Eine sehr starke Fortsetzung mit guter Idee und sehr genauem Schreibstil. Unbedingt empfehlenswert.


Weitere Bände:


- Die fünf Tore - Schattenmacht



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