Montag, 30. September 2013

[Blog] Übersicht September



Neuigkeiten

Mitternachtssonne ist im Satz, es wird das Cover erstellt und ich bin sehr gespannt, was sich der Verlag einfallen lässt (vor allem, da ich keine einzige Vermutung habe). 
Das Lektorat ist abgeschlossen, ich sehe das Manuskript noch ein letztes Mal durch, dann geht das Buch auch schon bald in den Druck.

Die Lesung im Jugendhaus nimmt immer mehr Gestalt an und ist für Dezember vorgesehen. Es hat mich sehr gefreut, dass mir meine Ansprechpartnerin mit dem Termin entgegengekommen ist und ich kann es kaum erwarten, die Lesung zu halten.


Sonntag, 29. September 2013

[Rezension] Die Kane - Chroniken: Die rote Pyramide

Titel: Die Kane - Chroniken: Die rote Pyramide
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Preis: 18. 90

Carter und Sadie Kane – zwei Geschwister, die getrennt aufwachsen und doch gleich sind.
Als ihr Vater mit den beiden an Heiligabend ins Museum geht, verändert sich ihr Leben. Ihr Vater wird von einem glutroten, unheimlichen Typen entführt und plötzlich werden die beiden von Göttern und Dämonen gejagt.
Auf einer waghalsigen Rettungsmission finden sie mehr über ihre Eltern heraus und die Geschwister scheinen auch das ein oder andere Geheimnis zu haben.




Das Cover ist sehr überladen, trotzdem drückt diese Szene die Handlung am besten aus und deswegen ist die Wahl des Covermotives gut gelungen.
Am Anfang musste ich erst einmal schmunzeln: Der Autor gibt Hinweise, dass die vorliegende Geschichte nur eine Tondatei ist – parallelen zu dem Anfang der Percy Jackson Reihe sind nicht von der Hand zu weisen.
Trotzdem war ich begeistert von dem rasanten Einstieg und auch die Kommentare der beiden Geschwister, die im Buch in eckige Klammern gesetzt wurden, sind einfach nur göttlich.

Die Handlung ist sehr wandelbar, es gibt immer wieder Szenen, die so fantastisch beschrieben werden, dass ich einfach nur staunen kann. Der Autor schafft es, dem Leser unsere Erde nahezubringen, wie sie mit Magie wäre.
Der Schreibstil ist wirklich wunderbar und der Humor geht nie verloren. Es sind immer nur kleine Sätze, eingeschobene Gedanken oder auch eine ironische Frage. Beim Lesen hat man das Gefühl, neben den Protagonisten zu stehen und sie schmunzelnd anzuschauen.

Die Charaktere sind einfach super. Da wäre einmal Sadie, ein Mädchen, das zu größerem geboren wurde. Dann Carter, der nach dem Entdecker von Tutanchamun benannt wurde. Bastet, Osiris, Isis, Horus …
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, jeder hat sein eigenes Merkmal und niemand ist perfekt. Macken und Schönheitsfehler gehören zu diesem Buch wie ein ruhiger Platz zum Lesen.
Obwohl es wenig Beschreibungen gibt, hat der Leser schon nach wenigen Seiten eine genaue Vorstellung, wie Sadie und Carter aussehen. Ihr Wesen wird auch durch den Erzählstil (es ist eine Tonaufnahme!) wiedergespiegelt und so kann sich der Leser seine eigenen Gedanken dazu machen.

Die Idee mit den Göttern weist natürlich Parallelen zu Percy Jackson auf. Trotzdem liebe ich es, wie der Autor genau recherchiert hat, jedem Gott Leben eingehaucht und ihre Geschichte erzählt hat.
Auch, dass der Roman in der heutigen Welt spielt und einige bedeutenden Schauplätze darin vorkommen, stellt einen Bezug zur Realität her.


Mir hat der Auftakt der Kane-Chroniken sehr gefallen. Nicht nur, dass der Autor seinem humorvollen Schreibstil treu geblieben ist. Er schafft es, die Protagonisten zum Leben zu erwecken und den Leser zu begeistern.

Sonntag, 22. September 2013

[Rezension] Der Seelenfänger

Titel: Der Seelenfänger
Autor: Chris Moriarty
Verlag: Dressler
Preis: 16. 95

Sascha lebt im New York des 20. Jahrhunderts und ist etwas Besonderes. Denn er kann Magie sehen. Fortan arbeitet er als Ermittler für magische Angelegenheiten bei der Polizei und jagt bei seinem ersten Auftrag einen Dibbuk - eine Schattenseele.
Doch schon bald muss Sascha feststellen, dass alle Spuren zu seiner eigenen Familie führen und er muss sich entscheiden. 






Das Cover des Romans ist sehr aufwendig gestaltet und hat mich einfach magisch angezogen. Die Farben, das Auge und die Schrift passen so gut zusammen und lassen auf einen guten Fantasy Schmöker hoffen.
Der Leser wird sofort in das Geschehen hineingeworfen und benötigt einige Zeit, um sich an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen. Die vielen jüdischen Worte und Ausrufe am Anfang verwirren etwas, beim Weiterlesen stören sie allerdings überhaupt nicht mehr.

Die Handlung an sich ist klar strukturiert, es gibt einen roten Faden, der nie verloren geht.
Auch Überraschungsmomente kommen im Roman nicht zu kurz, auch wenn sie manchmal etwas besser ausgearbeitet hätten sein können.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker. Sie spricht von den Hauptpersonen, als ob sie sie im realen Leben kennen würde und das macht das Buch sehr sympathisch.

Die Charaktere an sich sind sehr gut ausgearbeitet. Sascha ist erst dreizehn und kann schon Magie sehen, bei Inspector Wolf trifft er auf Lilly, die aus einer anderen Welt zu kommen scheint.
Die witzigen Dialoge zwischen den beiden lockern die Stimmung immer wieder auf und ermuntern zum Weiterlesen. Die Beschreibungen allerdings kommen manchmal zu kurz. Es werden szenenweise die Kleidungsstücke der Protagonisten beschrieben, leider ist das aber nicht sehr aussagekräftig über das Aussehen der beiden.
Ihre Entwicklung während der Handlung hingegen ist sehr gut gemacht.

Die Idee mit dem Dibbuk und den eingearbeiteten jüdischen Elementen hat mir sehr gut gefallen. Das Buch an sich ist aber harte Kost und eher etwas für erfahrene Leser geeignet, da es an manchen Stellen seine Längen hat.
Die Schlüsselszenen am Anfang und Ende sind etwas zu wenig beschrieben, wohingegen andere Szenen wieder zu viel beschrieben werden.


Trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen. Die Charaktere sind sehr sympathisch und die Autorin schafft es, dem Leser das jüdische Leben nahezubringen.






Sonntag, 15. September 2013

[Rezension] Drachenschwester - Thubans Vermächtnis

Titel: Drachenschwester - Thubans Vermächtnis
Autor: Licia Troisi
Verlag: cbj
Preis: 14. 99

Die dreizehnjährige Sofia wacht jede Nacht auf, geweckt von einer schwebenden Stadt, die immer wieder in ihren Träumen erscheint. Ihre Hoffnung, das Waisenhaus zu verlassen, schwindet immer mehr.
Bis ein Professor auftaucht und sie zu sich nimmt.
Von da geht es Schlag auf Schlag: Geflügelte Kreaturen greifen sie an und Sofia muss um ihr Leben fürchten. Denn sie trägt das Erbe des Drachen Thuban in sich und muss dessen Macht freisetzen, um den Wächter der Dunkelheit – den Lindwurm Nidhoggr – endgültig zu besiegen.


Licia Troisi – allein der Name verspricht hochkarätige Fantasy.
Das Cover ihres neuen Romans ist sehr ausdrucksstark und farbenfroh, besitzt einen einprägsamen Schriftzug.
Der Prolog erzählt die Vorgeschichte des Buches und der Leser wird so langsam mit den Drachen vertraut gemacht.
Dann kommt die Umstellung auf Sofias Sicht und man merkt, wie sich der Schreibstil ein wenig verändert – er wird auf ihr Alter angepasst.

Der Handlungsverlauf ist sehr zäh. Bis zur Mitte des Buches gibt es nur wenige Höhepunkte und es werden immer mehr Fragen aufgeworfen – jedoch keine beantwortet.
Auch Details, die für den Handlungsverlauf wichtig gewesen wären oder die in manchen Situationen angebracht wären, haben gefehlt.
Der Schreibstil ist gewohnt leicht zu lesen.

Die Protagonistin Sofia ist noch relativ jung und ich konnte mich mit ihr sehr gut identifizieren. Trotz allem ist sie sehr negativ eingestellt, denkt nichts Positives und ist sehr leicht eingeschnappt. Diese Einstellung ist am Anfang noch ganz okay, aber das ganze Buch über nervt es.
Lydia ist die nächste Figur, die ich nicht wirklich mag. Sie ist zu nett, dann wieder hochnäsig und schließlich wieder für jeden Spaß zu haben. Aus ihr wird man nicht wirklich schlau.
Die Charaktere zeigen allgemein zu wenig Gefühle und Gedanken, einzig die Szenen mit den Drachen sind interessant und von Gefühlen nur so gespickt.
Einige Passagen aus der Sicht der Bösen zu erleben ist sehr interessant und mir gefällt der Junge Mattia, der zum Werkzeug der Bösen wird.

Die Idee unterscheidet sich sehr von den Drachen-/Schatten-/Feuerkämpferin Reihen. Es scheint so, als ob die Autorin fast zwingend etwas in der realen Welt spielen lassen will.
Leider gibt es im gesamten Roman nur vier oder fünf Settings, die immer und immer wieder genannt werden, aber nie gut beschrieben.
Das Buch ist sehr vorhersehbar und konnte mich an manchen Stellen überhaupt nicht überzeugen.

Ein weiterer Roman des Fantasy-Shootingstars Licia Troisi, von dem ich leider zu viel erwartet habe. Die Umsetzung war mit Fehlern gespickt, zu wenig Beschreibungen und eine nicht ganz ausgereifte Handlung lassen das Buch plump wirken.



[Rezension] The Bad Tuesdays - Fremde Energie

Titel: The Bad Tuesdays - Fremde Energie
Autor: Benjamin J. Myors
Verlag: Verlag Freies Geistleben
Preis: 16. 90




Ab durch den Schlingschlund!

Chess, Box und Splinter werden der Verbogenen Symmetrie hinterhergeschickt, um nach den verschwundenen Kindern zu suchen.
Immer wieder kommt es zu Spannungen zwischen Chess und ihrem Bruder Splinter. Der zeigt ein auffälliges Interesse an der Technologie des Feindes, während sie herauszufinden versucht, wieso die Symmetrie hinter ihr her ist. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd beginnt.


Das Cover des Romans ist sehr schlicht gehalten, trotzdem drücken die Farben sehr viel aus. Auch die Schriftart ist gut gewählt und die Ziegelsteine im Hintergrund geben dem ganzen ein gewisses Etwas.
The Bad Tuesdays 2 hat einen ganz eigenen Anfang, einen, der mit dem ersten Teil nicht viel gemein zu haben scheint. Die drei Geschwister Chess, Box und Splinter werden nochmals beschrieben und der Leser wird durch deren Gedanken und Erinnerungsfetzen an das herangeführt, was im ersten Teil passiert ist.
Während dieser, ich nenne es mal Einführung, ist dennoch Spannung vorhanden.

Der Handlungsverlauf ist sehr wirr, es ist keine klare Linie zu erkennen. Immer wieder wird die Handlung durch ein Ereignis komplett durcheinander geworfen. Die vielen Überraschungsmomente sorgen für ständige Abwechslung, sorgen aber auch dafür, dass die Handlung etwas planlos und sehr spontan wirkt.
Der Schreibstil von Herrn Myors ist sehr bildlich und dem Alter der Protagonisten und der Zielgruppe angepasst.

Die Protagonisten Chess, Box und Splinter sind dem Leser aus dem ersten Teil bekannt. Trotzdem werden sie noch einmal genau beschrieben.
Ihr Charakter verändert sich in diesem Band sehr, die Geschwister gehen in ihren Gedanken und Auffassungen auseinander und sind nie einer Meinung. Bei Splinter ist die Entwicklung am deutlichsten.
Durch Zankereien und Streitsituationen wirkt die Atmosphäre angespannt, allerdings gibt es den Dreien etwas von Normalität.
Obwohl die Nebenpersonen nur am Rande beschrieben werden, kann der Leser sich sein eigenes Bild machen. Auf die vom Autor neu erschaffenen Wesen z.B. die Hundemenschen wird sehr oft detailliert eingegangen.

Die Idee des zweiten Teiles ist fantastisch. Eine Verbogene Symmetrie, die Kinder raubt, Hundemenschen und fremde Planeten. Und dann natürlich noch die Zeitreisen.
Das Buch beinhaltet so viele fantastische Elemente, dass ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskomme.
Die Erwartungen, die ich seit dem ersten Teil und auch wegen des Klappentextes hatte, waren sehr hoch. Sie wurden allerdings mehr als übertroffen.


Ein Roman, der von Überraschungsmomenten lebt. Die Umsetzung der Idee ist sehr gut gelungen und die Charakterentwicklung ist deutlich zu sehen. Eindeutig eines meiner Lieblingsbücher.



Sonntag, 8. September 2013

[Ankündigung] Es wird ruhiger werden ... vorerst

Hallo Leute :)

Nachdem ich heute meinen Stundenplan für das Schuljahr 2013/14 bekommen habe, wurden meine Augen riesengroß.
Ich komme in die zehnte Klasse und ich wusste, dass es stressig werden würde. Dazu noch die Arbeit mit der Veröffentlichung meines Romanes und dem Schreiben und Lesen.
Aber drei Mal Mittagsschule in der Woche (Zwei Stunden Physik und eine Stunde Chemie am Montag) ist wirklich viel und ich komme dadurch auch wahrscheinlich kaum zum Lesen bzw. Rezensieren.

Wenn es möglich ist, werde ich natürlich am Wochenende Posts verfassen und Lesen wie eine Verrückte, aber ich muss mich erst wieder an die Schule gewöhnen und mich "einleben" :)
Deswegen habe ich entschieden, eine kleine Bloggerpause einzulegen. Klar, mein Blog ist noch nicht sehr alt und viele werden jetzt denken: Och, die hat einfach keinen Bock mehr!
Aber genau das Gegenteil ist der Fall!
Die Bloggergemeinde hat mich sehr herzlich aufgenommen und darüber bin ich sehr dankbar. Das Bloggen macht unheimlich Spaß und es fällt mir schwer, vorerst einen Schlussstrich zu ziehen.

Die Rezensionen von gelesenen Büchern werden dann spätestens in den Herbstferien erscheinen und ich versuche, mindestens einmal in der Woche reinzuschauen und vielleicht einen Post zu schreiben (ich habe da noch neue Ideen im Kopf rumwuseln :D)

Erzählt mir doch mal, wie ihr es schafft, Schulstress und Bloggen unter einen Hut zu bringen oder ob ihr Tipps für mich habt.

Bis denne
Sophia

Mittwoch, 4. September 2013

[Kurzrezension] Pastworld

Titel: Pastworld
Autor: Ian Beck
Verlag: Loewe
Preis: 9. 95

London 2048:
Der Themenpark Pastworld versetzt die Besucher in ein London des 19. Jahrhunderts. Es gibt echte Morde zu bestaunen, Handys und sonstige Elektronik ist verboten.
Caleb ist einer der Besucher, als er Zeuge eines Mordes wird und dabei selbst des Mordes angeklagt wird. Er muss fliehen und kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur.





Das Cover von Pastworld ist einfach genial. Die düsteren Farben passen sehr gut zum Inhalt des Buches und der Leser ist gespannt, was ihn erwartet.

Der Einstieg in das Geschehen kommt plötzlich, ohne dass die Personen groß vorgestellt werden. Der Roman ist sofort aus zwei Sichten geschrieben, was am Anfang etwas verwirrend ist.
Die Handlung ist klar strukturiert aufgebaut, es wird immer das eine Ziel verfolgt. Trotzdem haben mir einige Nebenhandlungen gefehlt, die das Geschehen aufgelockert hätten.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und passt auch gut zu diesem Buch.
Der Autor beschreibt den Themenpark Pastworld sehr detailliert, fast das ganze Geschehen spielt sich schließlich darin ab.
Die normale Welt – das Jahr 2048 – wird dabei leider außen vor gelassen. Es gibt keien Informationen darüber, wie sich die Welt verändert hat.

Die Protagonisten sind Caleb und Eve – das Alter der beiden kann ich nur schwer bestimmen. Sie sind nur als grober Umriss beschrieben, Gefühle und vor allem Gedanken fehlen völlig. In dem Roman werden sehr viele Personen und auch Gruppen behandelt, leider werden diese nicht beschrieben.
Als Leser konnte ich mir also kein Bild davon machen, wie die Personen aussehen oder wieso sie dementsprechend handeln.

Die Idee des Themenparks hat mir sehr gut gefallen, ich kann mir das alte London sehr gut vorstellen.
Die Auflösung der Problematik am Ende ist relativ lang und ausführlich. Das finde ich aber gut, denn das Buch nimmt einige unerwartete Wendungen und dementsprechend lang muss das Ende sein.

Ein Roman mit spannender Idee, an der Umsetzung hapert es leider ein wenig.

Trotzdem gebe ich drei Federn, da mich das Buch gefesselt hat und ich immer wieder überrascht war.



Sonntag, 1. September 2013

[Blog] Übersicht August


Neuigkeiten

Diesen Monat waren endlich Ferien. Ich war an der Côte d'Azur und in Bayern, habe mich am Meer und in den Wäldern entspannt.

Mitternachtssonne steht vor seinem Lektorat, ich bin mal gespannt, wie viele Fehler ich gemacht habe :)
Und eine Lesung in einem Jugendhaus ist auch geplant. 
Sonst gibt es eigentlich nichts neues, was auch nicht verwunderlich ist.
Entspannen ist angesagt.