Mittwoch, 4. September 2013

[Kurzrezension] Pastworld

Titel: Pastworld
Autor: Ian Beck
Verlag: Loewe
Preis: 9. 95

London 2048:
Der Themenpark Pastworld versetzt die Besucher in ein London des 19. Jahrhunderts. Es gibt echte Morde zu bestaunen, Handys und sonstige Elektronik ist verboten.
Caleb ist einer der Besucher, als er Zeuge eines Mordes wird und dabei selbst des Mordes angeklagt wird. Er muss fliehen und kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur.





Das Cover von Pastworld ist einfach genial. Die düsteren Farben passen sehr gut zum Inhalt des Buches und der Leser ist gespannt, was ihn erwartet.

Der Einstieg in das Geschehen kommt plötzlich, ohne dass die Personen groß vorgestellt werden. Der Roman ist sofort aus zwei Sichten geschrieben, was am Anfang etwas verwirrend ist.
Die Handlung ist klar strukturiert aufgebaut, es wird immer das eine Ziel verfolgt. Trotzdem haben mir einige Nebenhandlungen gefehlt, die das Geschehen aufgelockert hätten.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und passt auch gut zu diesem Buch.
Der Autor beschreibt den Themenpark Pastworld sehr detailliert, fast das ganze Geschehen spielt sich schließlich darin ab.
Die normale Welt – das Jahr 2048 – wird dabei leider außen vor gelassen. Es gibt keien Informationen darüber, wie sich die Welt verändert hat.

Die Protagonisten sind Caleb und Eve – das Alter der beiden kann ich nur schwer bestimmen. Sie sind nur als grober Umriss beschrieben, Gefühle und vor allem Gedanken fehlen völlig. In dem Roman werden sehr viele Personen und auch Gruppen behandelt, leider werden diese nicht beschrieben.
Als Leser konnte ich mir also kein Bild davon machen, wie die Personen aussehen oder wieso sie dementsprechend handeln.

Die Idee des Themenparks hat mir sehr gut gefallen, ich kann mir das alte London sehr gut vorstellen.
Die Auflösung der Problematik am Ende ist relativ lang und ausführlich. Das finde ich aber gut, denn das Buch nimmt einige unerwartete Wendungen und dementsprechend lang muss das Ende sein.

Ein Roman mit spannender Idee, an der Umsetzung hapert es leider ein wenig.

Trotzdem gebe ich drei Federn, da mich das Buch gefesselt hat und ich immer wieder überrascht war.



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