Montag, 23. Dezember 2013

[Rezension] Rette mich vor dir - Tahereh Mafi

Titel: Rette mich vor dir
Autor: Tahereh Mafi
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 16. 99€
413 Seiten
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Wertung: 3/5











Omega Point – das Rebellenlager ist das neue Zuhause von Juliette und Adam, denen die Flucht vor dem Regime gelungen ist. Juliette ist mit ihren magischen Kräften nicht mehr allein und fühlt sich zum ersten Mal sicher. Und doch ist nicht alles so, wie es scheint. Adam scheint nicht mehr immun gegen ihre Gabe zu sein und ihre Liebe hängt am seidenen Faden.

Das Cover hat mir sofort gefallen. Wie auch das des ersten Bandes ist es sehr eindrucksvoll gestaltet und besitzt sofort einen Wiedererkennungswert. Die unterschiedlichen Schriftarten passen sich dem Cover an und vermitteln dem Leser die Einzigartigkeit des Romans.
Da ich begeistert vom ersten Band war, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Handlung an sich ist klar strukturiert, trotz den vielen Nebenhandlungen bleibt sie immer übersichtlich.
Durch unerwartete Wendungen schafft es die Autorin, den Leser in seinen Bann zu ziehen und ihn immer wieder zu überraschen. Der Schreibstil ist sehr bildlich, ich konnte mir die beschriebenen Handlungen sehr gut vorstellen, da er Juliettes Situation angepasst war. Die Idee mit den durchgestrichenen Sätzen ist neu und ich war zuerst ein wenig irritiert, im Nachhinein finde ich es sehr passend, sowohl im ersten als auch im zweiten Band.



Ich kann das Buch in den höchsten Tönen loben, doch leider hat sich Juliette überhaupt nicht weiterentwickelt. Am Anfang bemitleidet sie sich selbst, ist ständig traurig und das ändert sich nur langsam.
Von Adam ist leider viel zu wenig zu lesen, der Leser muss sich das Meiste über ihn hinzudenken. Der Fokus lag natürlich auf der Protagonistin – Juliette – aber ich hätte mir trotzdem mehr Informationen über Adam gewünscht.
Von Warner war ich positiv überrascht: es werden neue Details ans Licht gebracht, was sowohl seine Familie, als auch seine Beweggründe betrifft. Man sieht ihn nach dem Lesen von einer ganz anderen Seiten und er ist einer meiner Lieblingscharaktere geworden.
Im zweiten Band bekommen auch Nebencharaktere wichtige Rollen: Kenji oder auch Adams kleiner Bruder sind von Bedeutung, was mir sehr gefallen hat.
Durch die überraschenden Handlungen und auch Beweggründe bleibt die Spannung immer erhalten.

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Leider ist das Setting, vor allem am Anfang, wenig abwechslungsreich. Der Roman spielt immer nur im Rebellenlager, das ich nun fast auswendig kenne. Mehrere Szenen wurden unnötig in die Länge gezogen, manchmal hätte alles knapper geschildert werden können.
Der Cliffhänger am Ende des Romans ist sehr gut gewählt und ich bin gespannt, wie es nun weitergeht.



Ich bin vom Vorgänger begeistert, dieser Band konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Durch monotone Handlungen und wenig abwechslungsreiche Dialoge wird die wunderschön dramatische Handlung leider in den Hintergrund gerückt.


Band 1:
Ich fürchte mich nicht



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