Samstag, 1. Februar 2014

[Rezension] FEED: Viruszone - Mira Grant

Titel: FEED - Viruszone
Autor: Mira Grant
Verlag: LYX Verlag
Preis: 12. 99€
512 Seiten
Wertung: 5/5 Federn

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Im Jahr 2014 geschieht das Unbegreifliche: Künstlich hergestellte Viren entweichen aus einem Labor und verbinden sich zu einem neuen Krankheitserreger, der die Toten zum Leben erweckt. Millionen Menschen sterben, als eine Flut von Zombies die ganze Welt überrennt. Zwanzig Jahre nach dem Ausbruch sind die Internetblogger Georgia und Shaun Mason auf der Suche nach den Hintergründen der Epidemie. Als Senator Peter Ryman sie bittet, ihn bei seiner Wahlkampagne zu begleiten, sagen die beiden sofort zu. Doch dann kommt es zu einem Zombie-Angriff, der eindeutig auf Sabotage zurückzuführen ist. Eine gefährliche Jagd beginnt … 
(Copyright Egmont Lyx)






Zuerst fiel mir der zweideutige Titel ins Auge, dann das einfache, aber passende und ausdrucksstarke Cover. Ich schlug den Roman auf und begann zu lesen ... und konnte nicht mehr aufhören.
Vom ersten Moment an war ich wie gefesselt in dieser Zukunft, in dieser Welt, in der es keine Krankheiten außer des Virus‘ gibt.
Ich habe noch kein Buch gelesen, das die Thematik der Blogger in sich aufgenommen hat und das hat mir sehr gut gefallen. Durch den bildhaften Schreibstil ist man mitten im Geschehen und kann sich die Handlungen vorstellen, er ist passend zu Georgias Charakter.



Die lebhaften Charaktere sind alle anders, unterscheiden sich in vielen Details, die Schwächen und Stärken kristallisieren sich nach und nach heraus.
Georgia und Shaun sind die totalen Gegensätze: Geschwister oder nicht, sie passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Der Humor und ihr gegenseitiger Umgang ist so menschlich, dass ich mir die beiden in unserer Zeit vorstellen kann.
Das Team, das die beiden leiten, wird immer weiter vorgestellt und die neuen Charaktere besitzen Wiedererkennungswert.

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Die Idee mit dem Virus ist nicht neu, die Umsetzung allerdings schon. Durch unerwartete Wendungen, Todesfälle und Schockmomente wird die Spannung angeheizt und bleibt immer bestehen. Die vielen Szenenwechsel haben mir sehr gut gefallen, sodass mehr von dem Zustand im Jahre 2040 preisgegeben wird.
Obwohl es leicht zu lesen ist, regt es an vielen Stellen trotzdem zum Nachdenken an, da so viele relevante Themen behandelt werden.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass einzelne Szenen z.B. im Pferdestall zu wenig beschrieben werden.



Einfach überwältigend. Lebhafte Charaktere und ein Virus machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, inklusive vieler unerwarteter Todesfälle.


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