Montag, 4. August 2014

[Kurzrezension] BLACKOUT: Kein Entrinnen - Mira Grant

Titel: BLACKOUT: Kein Entrinnen
Autor: Mira Grant
Verlag: Egmont LYX
Preis: 12.99
539 Seiten
Wertung: 4/5 Federn

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„Die Ermittlungen rund um die Wahl von Präsident Ryman nehmen eine ungeahnte Wendung. Das Team von Shaun Masons Nachrichtenagentur muss den Kampf gegen verrückte Wissenschaftler, Zombies und abtrünnige Regierungsagenten aufnehmen, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen.“ (Copyright Egmont LYX Verlag)

Nahtloses Anknüpfen an die Ereignisse des vorherigen Bandes.
Georgia ist zurück – als Klon und sie ist alles andere als gut auf die Regierung zu sprechen. Durch diese Tatsache ist das Buch in zwei Sichten unterteilt: Die von Shaun, der versucht, die Ausbreitung des Virus‘ zu verhindern und die von Georgia, die mit ihrem „neuen“ Leben im Labor klarkommen muss. Selbst Szenen, die beide Protagonisten miterleben, werden aus beiden Sichten erzählt, damit der Leser die Gedanken und Gefühle von beiden nachvollziehen kann.
Das eigentliche Ziel hat sich nicht verändert, ein Heilmittel für den Virus finden und die weitere Ausbreitung verhindern. Es gibt allerdings so viele Nebenhandlungen, dass sich der Leser bald überfordert fühlt und diesen Haupthandlungsstrang aus den Augen verliert.
Auch der dritte Band ist vom Verständnis her sehr anspruchsvoll, was vor allem an seiner Komplexität liegt, jedoch viel leichter zu lesen als der Vorherige.
Der Schreibstil der Autorin hat sich kaum verändert, noch immer schreibt sie sehr detailliert und erfindet täuschend echte Handlungen. Das Ende kam mir dann zu abrupt, die Lösung der Problematik ist allerdings sehr gut gelungen.

Im Allgemeinen kommt es zu mehr Toden von bekannten Personen. Alle Charaktere haben sich weiterentwickelt, weshalb ich nicht nur auf die beiden Protagonisten eingehen will. Mahir oder Alaric – zwei Personen, die man nur sehr schwer einschätzen kann, da man sie zu wenig kennt – bekommen eine eigene Geschichte, eine eigene Persönlichkeit und sind immer wieder maßgeblich an der Handlung beteiligt. Rebecca „Beck“ ist die Impulsive, Störrische und ersetzt somit ein wenig Georgia, aber diese Art von ihr passt total in die Gruppe.
Die Handlungen aller Charaktere sind sehr authentisch und klar durchdacht.

Fazit: Es freut mich sehr, dass die Trilogie zum Ende hin nicht an Niveau oder Qualität verloren hat und finde es sehr traurig, die Welt von Shaun und Georgia zu verlassen. BLACKOUT ist ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie, der alle offenen Fragen klärt und den Leser zufrieden zurücklässt.




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