Samstag, 3. Januar 2015

[NeuerRoman] Ein Anfang ist gemacht

Guten Abend ;)

Jetzt sitze ich hier und weiß, dass ich eigentlich schreiben sollte.
Aber an erster Stelle steht immer die Ausarbeitung, die Recherche.

Mittlerweile habe ich Sonnenherz 2 beendet, das Manuskript befindet sich in der Überarbeitung und als Ausgleich schreibe ich an einem neuen Projekt.
Ich möchte noch nicht viel dazu verraten, nur soviel: Es handelt sich um eine Dystopie und es wird immer wieder Rückblicke in die heutige Zeit geben.

Ich habe noch nie eine Dystopie geschrieben, bin immer bei "meinem" Genre, Fantasy, geblieben.
Aber jetzt hatte ich einfach mal Lust auf etwas Neues, etwas vollkommen anderes. Einen Versuch, sozusagen (der natürlich fehlschlagen kann).

Und bei diesem Roman beginne ich anders als sonst:
Zuerst die Welt, zuerst der grobe Plot, dann erst die Handlung.
Das sollte ich eigentlich auch bei meinen anderen Romanen so machen, allerdings waren diese nie so komplex, dass ich diese Informationen gebraucht hätte.



Fangen wir also an:
1. In welchem Jahr spielt das Ganze?
- Geplant ist, dass es sowohl 2015, als auch 2020 spielen wird. Zwei Zeiten, eine Protagonistin.

2. Wo spielt das Ganze?
- Problem Numero Uno. Ich weiß ganz sicher, dass es nicht in Deutschland, aber auch nicht in den USA spielen soll. Überlegung war also, die Handlung in eine fiktive Welt zu versetzen, die unserer sehr ähnlich ist. Nur die Städtenamen etc. sind anders. Ich weiß allerdings nicht, ob es dann noch als Dystopie eingeordnet werden kann oder ob es dann wieder in den Bereich des Fantasy geht.

3. Gesellschaftsstruktur?
- Ein absolutistischer Herrscher, die normale Regierung ist gestürzt worden.
Es gibt zwei "Rassen", die sich bekämpfen.

4. Technische Neuerungen?
- Auf jeden Fall. Ich möchte aber noch nicht zu viel verraten.

5. Wieso hat sich die Gesellschaft so stark gewandelt und verändert?
- Ursache war ein Bürgerkrieg, das Land ist gesplittet worden und es gibt nur noch eine einzige Hauptstadt, die anderen Städte sind unbewohnbar.

Das waren so die ersten Fragen, die ich mir gestellt habe und die mich in meiner Schreibweise einschränken. Ich muss alle Fakten, alle Tatsachen und Handlungen im Hinterkopf behalten und jedes einzelne Detail sehr genau wissen. Und das braucht einige Zeit, bis ich mich an diese neue Welt, an diese vielen Informationen gewöhnt habe. Jeder Mensch hat auch verschiedene Eigenschaften, die sehr "speziell" sind. Das wirkt sich natürlich auf die allgemeine Handlungsweise aus.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird, weiß selbst noch nicht, ob ich in einem Monat immer noch daran schreibe oder ihn abgebrochen habe, weil es mir zu anstrengend war oder mir das Genre überhaupt nicht liegt. Ich merke auf jeden Fall, dass die Motivation da ist, ich allerdings Probleme beim Schreiben habe. Das wird sich - hoffentlich - legen.

Es sind um die 50-70k geplant, also genauso viele, wie Sonnenherz 2 derzeit hat.
Updates werden folgen.

Und hier, der erste Satz:
"Ich richtete mich auf, blickte in den Spiegel, der auf Augenhöhe angebracht war."

Ich würde also raten, auf jeden Fall zuerst einmal die Grundaspekte der Welt und der Gesellschaft auszuarbeiten, damit man sich selbst einen Überblick über die Welt verschaffen kann, in der man sich von nun an viele Stunden befinden wird.
Obwohl es natürlich einfacher ist, einfach draufloszuschreiben.
Aber das ist nicht immer die richtige Lösung.

~Sophia




Kommentare:

  1. Bei einer Dystopie die mit einem Spiegel beginnt, muss ich sofort an "Die Bestimmung" denken. Sorry :D
    Ich habe mal mit Freundinnen eine Dystopie angefangen. Eigentlich sollte es nur eine Kurzgeschichte für deutsch werden, aber meine blutgierige Freundin wollte eine Killerin haben, also habe ich ihr mit der ungerechten, dystopischen Regierung einen Grund zum töten gegeben und dann einen dreizehnseitigen Prolog geschrieben... danach wollten meine Freundinnen nicht mehr an der Geschichte schreiben. Ich muss eigentlich nur noch den Schluss schreiben und das ganze ein wenig überarbeiten und das Teil wäre fertig, aber ich habe ein Haufen anderer Schreibprojekte, die mich auch noch wahnsinnig machen. Ich sollte mich endlich mal beschränken :D

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    1. Ja, ich irgendwie auch. Die Szene ist eben ein guter Anfang bei meinem Buch und unterscheidet sich auf jeden Fall von Divergent ;)
      Das ist schade ... obwohl du nur sehr wenig darüber geschrieben hast, hätte ich irgendwie Lust, die Dystopie mal zu lesen.
      Ich mag Dystopien zum Lesen immer sehr gerne, habe mich aber nie an das Schreiben rangetraut. Naja, jeder fängt einmal klein an.

      Ein Haufen Schreibprojekte ... davon kann ich auch ein lied singen. Früher wollte ich unbedingt drei Bücher gleichzeitig schreiben und habe alle abgebrochen. Ich verwürfele alle Charaktere, Handlungsorte, Ideen und komme ganz durcheinander. Lieber auf ein Projekt konzentrieren und bei diesem Projekt 100% geben. Und dann zum nächsten Projekt switchen ;)

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    2. Immerhin habe ich diese Dystopie schon fast zu Ende geschrieben. Wie gesagt, ich bin so nah dran, dass ich denke, dass man das auch aufschieben kann :P
      Aber jetzt setze ich mich erst an meine Kurzgeschichte.

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  2. Hey, klingt eigentlich ziemlich gut:) ISt vielleicht noch nicht fertig, aber das wird noch:) schreist du eigentlich manchmal einfach drauf los oder weißt du schon immer alles vorher? Wenn es zweiteres ist, kommst du dir dann nicht so vor, als würdest du etwas kopieren? 50.000? Respekt.

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    1. Die Ideen sind da, der Plot ist geschrieben. Aber ich habe eine Schreibpause eingelegt.
      Früher habe ich immer drauf losgeschrieben und mache das zum Teil heute auch noch. Vor allem bei der Dystopie muss ich sehr viel planen, Hintergrundinfos sammeln, recherchieren etc. Deswegen habe ich zumindest für die nächsten zwei bis drei Kapitel einen groben Plot entworfen, der sich aber während dem Schreiben immer wieder ändert.
      Wie meinst du das mit dem Kopieren? ;)

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Gerne könnt ihr mir Kommentare hinterlassen. Für Kritik, Wünsche oder Anregungen bin ich offen :)