Samstag, 17. Januar 2015

[Schreiben] Meine kleine Schreibwerkstatt TAG




Die liebe Chrisi hat mich getaggt und da ich mir eh vorgenommen habe, den TAG einmal zu bearbeiten, mache ich das nun. Der ursprüngliche TAG ist von Juliana und die Idee ist wirklich toll.
Dann zeige ich euch mal so meine Schreibwerkzeuge bzw meinen Schreiballtag ;)




Ich habe Sonnenherz komplett handschriftlich geschrieben, das sind immerhin über 100 Seiten. Das Projekt danach ist auch teilweise von Hand entstanden, da ich den Block immer mit in die Schule nehmen konnte und mir beim Mit-dem-Kuli-Schreiben am meisten Ideen eingefallen sind. Mittlerweile schreibe ich nur noch am Laptop, ich habe mich irgendwie schon daran gewöhnt. Und es geht natürlich wesentlich schneller - ich muss nicht alles abtippen. Die Notizen werden trotzdem noch alle von Hand aufgeschrieben.



Natürlich! Ich habe zwei Schreibblöcke, die schon sehr alt sind und auch mehrere Notizbücher. Eigentlich versuche ich immer, zu jedem meiner "größeren" Projekte ein Notizbuch anzulegen, in dem ich die grobe Handlung entwerfe, die Charaktere und die Welt erstelle. Das geht von Hand irgendwie besser als am Laptop. Zusätzlich habe ich noch ein kleines "Ideen-Buch", das ich überall mitschleppe und in dem neue Romanideen schlummern.
Am liebsten schreibe ich auf karierten Blättern, mit einem einfachen Kugelschreiber - bevorzugt blaue Tinte. Aber wenn es schnell gehen muss oder ich einen Gedankenblitz habe, kann es auch mal sein, dass ich zu roter oder grüner Tinte greife.



Sehr sehr viele Post-Its. Wenn ich an einem neuen Projekt schreibe, ist mein Schreibtisch mit diesen kleinen Zetteln überhäuft, da ich immer ganz viele Ideen auf einmal habe und diese irgendwo festhalten muss. Dann noch die Software "Scrivener", in der man seine Projekte planen, schreiben, ändern etc. kann.


Das ist schwer zu beantworten. Fangen wir mit der Inspiration an.
Ich lasse mich von allem und jedem inspirieren. Wenn ich neue Personen treffe, überlege ich mir sofort, in was für eine Handlung sie passen würde. Wenn ich wandern gehe, lasse ich mich von der Natur inspirieren. Und natürlich auch von Musik, von Bildern. 
Die Motivation stellt sich bei mir meistens immer von alleine ein. Wenn ich eine tolle Idee habe, oder eine Szene, die ich unbedingt schreiben will, halte ich mir das immer vor Augen und beginne dann einfach mit dem Schreiben. Auch, wenn ich mich mit jemandem über mein Projekt unterhalte, kommen die neuen Ideen von alleine. Und wenn es gar nicht anders geht, das Manuskript für ein paar Tage nicht anschauen.
Auch, wenn ich unmotiviert bin, hilft es mir meistens, einfach irgendwas zu tippen. Meine Gedanken, meine Gefühle, vermischt mit der Handlung (natürlich in ein separates Dokument). Dann kommt die Motivation von alleine und ich kann mich meinem Projekt widmen.
Sehr geholfen hat mir auch der NaNoWriMo, weswegen ich mir jeden Monat ein bestimmtes Wortziel gesetzt habe. Diesen Monat sind es die 30.000 Wörter, was ich aber wahrscheinlich nicht schaffen werde - Schreibpause und so.
Belohnungen: Nach 20k Wörtern darfst du dir das und das gönnen/kaufen etc. Das ist natürlich auch ein wahnsinniger Ansporn.


Ich muss gestehen, wenn ich schreibe, stören mich Getränke und Süßigkeiten. Deswegen: Gar nichts!


Früher habe ich immer in einem stillen Zimmer geschrieben. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, immer irgendwelche Instrumentalmusik laufen zu lassen.
Meistens Soundtracks, z.B. Game of Thrones oder Fairy Tail. Kommt immer auf die Szene drauf an und natürlich auch auf die Charaktere. 
Meine derzeitige Schreibmusik besteht aus Liedern von Brunuhville und Adrian von Ziegler


Ich habe mir immer vorgenommen, welche zu kaufen. Hat nie geklappt.
Jetzt benötige ich allerdings Ratgeber, um für meinen Seminarkurs zu recherchieren. In naher Zukunft werde ich vielleicht einige Ratgeber auf diesem Blog vorstellen.


Während der Schulzeit schreibe ich meistens von 19:00 bis 20:30 Uhr. Es kommt natürlich immer drauf an, wie viel Zeit ich habe und ob ich noch für Klausuren lernen muss. 
In den Ferien schreibe ich immer. Zumindest immer, wenn ich Zeit finde. Ich habe einen wahnsinnigen Ehrgeiz, der mir zwar manchmal fast das Genick bricht, aber der mich immer weiterbringt.


Angefangen zu Schreiben habe ich mit einem, Arbeitstitel "Rotes Blut". Zusätzlich korrigiere ich Sonnenherz II und ein anderes Projekt, das ich vor Sonnenherz II geschrieben habe. 
In Planung sind mehrere Kurzgeschichten sowie ein weiterer Roman, der geschrieben wird, sobald ich mit der Dystopie fertig bin.
Kurzgeschichten schreibe ich meistens so nebenher, wenn ich gerade total inspiriert bin und die Idee nicht in meinen Roman verwurschteln kann. Bei Sonnenherz II ging das, weil es Fantasy ist. Bei der Dystopie geht das nicht immer.




Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die ganzen Fragen zu beantworten.
Jetzt wisst ihr mehr über mich und über meinen Schreiballtag.
Und falls ihr mitmachen wollt; Sehr gerne! Ich bin gespannt, wie euer Schreiballtag aussieht ;)

~Sophia

Kommentare:

  1. Toll, dass du mitgemacht hast und tolle Antworten! <3
    Ich bewundere dein Durchhaltevermögen und deinen Ehrgeiz ja ungemein *_*
    Ich würde es gar nicht schaffen, eineinhalb Stunde am Tag schreiben zu können :/
    Mal eine Frage, die vermutlich ziemlich blöd klingt, aber hast du neben dem Schreiben noch ein "großes Hobby"? Also Sport im Verein, Musikinstrument oder sowas? Ich frag mich nämlich echt immer, woher du deine Zeit her hast :D Und bei mir steht halt auch noch der Blog über dem Schreiben, weil der mir mittlerweile auch echt wichtig geworden ist und ich so viele Leute darüber kennengelernt habe, deren Blogs ich dann auch regelmäßig lesen will und und und, da geht eben auch Zeit drauf... ;)
    Ich würde mich sehr über Posts zu Schreibratgebern freuen! :)

    Liebe Grüße
    Chrisi

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    1. Und ich frage mich immer, woher ich dieses Durchahaltevermögen und den Ehrgeiz habe ;)
      Ich schaffe es auch nicht jeden Tag, habe schließlich vier Mal in der Woche Mittagsschule und komme nicht vor 17:00 nach Hause. Aber das Schreiben hilft mir dann immer, zu entspannen und runterzukommen.

      Das klingt überhaupt nicht blöd ;)
      Also ich nehme noch Gesangsunterricht und spiele Gitarre.
      Ja, das bloggen kommt bei mir meistens immer zu kurz, weil ich mich zwischen bloggen und schreiben immer entscheiden muss. Aber bei dir verstehe ich es, wenn du lieber bloggst :)

      Ich habe irgendwie überhaupt kein Zeitmanagement, schaffe aber trotzdem alles in der gegebenen Zeit.

      Mal schauen, was für welche ich mir anschaffe ;)

      Liebe Grüße,
      Sophia

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