Montag, 20. April 2015

[NeuerRoman] Das Ende naht

Project: Dystopia.
So nenne ich den Roman, der noch immer keinen wirklichen Titel hat. Ich habe natürlich zwei bis drei Titel im Auge, aber keiner gefällt mir wirklich gut. Deswegen dieser geheimnisvolle Name.

Es hat als Experiment angefangen und ich muss sagen, dass es wirklich sehr gut läuft.
Angefangen habe ich im Januar, dann allerdings habe ich eine Pause gebraucht und beschlossen, eine zweimonatige Schreibpause einzulegen. Was, im Nachhinein betrachtet, die richtige Entscheidung war.
Anfang März habe ich ganz langsam mit dem Schreiben wieder angefangen, zuerst 200 Wörter am Tag, dann 500. Und dann war es auch schon April, das heißt, Camp NaNoWriMo.

Im Camp darf man sein Wortziel selbst wählen, da der NaNo im November aber so gut gelaufen ist, habe ich mir 50.000 Wörter als Ziel gesetzt.
Aber es kam ganz anders.
Meine Autorenkollegin Lisa Auer hat mir von ihrer wahnwitzigen Idee erzählt, gemeinsam mit vier anderen Autorinnen die 50k5days Challenge zu schaffen. Und was mache ich, wenn ich so etwas höre?
Ich kann natürlich nicht widerstehen und mache mit.



Im Klartext bedeutet das: 5 Tage lang jeden Tag mindestens 10k zu schreiben. Eigentlich unmöglich, habe ich zumindest gedacht. Bis dahin war das Maximum, das ich an einem Tag geschrieben habe, 8k. Das war im November letzten Jahres.
Aber ich habe es tatsächlich durchgehalten, habe jeden Tag mindestens 5 Stunden geschrieben und hatte immer noch die Abende frei. Obwohl ich nicht früher aufgestanden bin. Das heißt also, man kann konstant schreiben, wenn man es nur will.

Mittlerweile bin ich mit meinem Roman bei ungefähr 90k Wörtern und knapp 150 Wordseiten. Mein Ziel ist es, den Roman bis Ende April zu beenden und mich sofort an die Bearbeitung zu machen.
Aus diesem Experiment ist ein neues Romanprojekt geworden, das in einem komplett anderen Genre angesiedelt ist, als ich eigentlich schreibe. Und es macht trotz des Aufwands und der vielen Recherche wahnsinnig Spaß, da es sich so von meinen drei vorherigen Romanen unterscheidet.

Meinen letzten Post zu diesem Projekt habe ich im Januar verfasst. Einige der damaligen Fragen kann ich jetzt besser beantworten:

1. In welchem Jahr spielt das Ganze?
Zwei Zeiten, zwei Teile. 2020 und 2052.

2. Wo spielt das Ganze?
Ein fiktives Land, das der Erde gleicht. Allerdings überlege ich mir, zwar Städtenamen einzubringen, aber den Leser selbst überlegen zu lassen, wo das alles spielt.

3. Wie viele Kapitel sind geplant?
Sechzehn. Die Kapitellänge variiert zwischen 10 und 20 Seiten. 

4. Einzelband? Trilogie? Reihe?
Ausgelegt ist es als Einzelband.

5. Schreibmusik?
Noch immer Brunuhville.

Ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich das alles noch entwickelt und freue mich, wenn ich endlich -Ende- darunterschreiben darf. Das sollte nicht mehr allzulange dauern ;)

Noch einen schönen Tag,
Sophia 

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