Sonntag, 22. November 2015

# 3 Von der Idee zum fertigen Buch: Raum

Quelle: pixabay.com


Der Weltenbau ist eine Sache für sich. Viele verteufeln ihn, andere lieben ihn. Ich gehöre in die Mitte – es macht Spaß, neue Welten zu erschaffen, ist aber auch anstrengend.
Während man bei einem Roman, der in unserer Welt spielt, nur ein wenig recherchieren muss, sollte man bei einem fantastischen Roman etwas kreativer sein.
Viele Welten von Fantasy-Büchern sind an das Mittelalter angelehnt, das heißt, sie besitzen Elemente wie Schwerter, Burgen, Lords.
Natürlich ist ein Autor sehr frei, was die Welt angeht, doch trotzdem sollte man sich an ein paar Details halten. Welten im Mittelalter sollten keinen Strom haben oder fließendes Wasser, das würde den Leser sehr stören oder zumindest irritieren.
Die dritte Möglichkeit ist, sich eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Mit eigenem Namen, eigenen Kreatur, eigener Gesellschaftsstruktur, neuen Technologien. Diese Methode wird vor allem bei Dystopien oder Science-Fiction Büchern genutzt, da sie dort am besten hineinpassen.
Es ist immer sinnvoll, sich selbst eine kleine Landkarte zu erstellen, auf der die größten Städte eingezeichnet sind, vielleicht auch der Weg, den die Protagonisten später zurücklegen werden. So bekommt der Autor ein Gefühl für die Entfernungen und ist sich bewusst, dass seine Charaktere Erschöpfung und Müdigkeit überfallen werden.

Wie ist das bei euch? Gehört ihr eher der Fraktion Weltenbau ist ein notwendiges Übel an oder liebt ihr ihn? Ich bin gespannt!

Morgen: Plot – eine der wichtigsten Grundlagen eines Romans







Kommentare:

  1. Hallöchen,
    an sich liebe ich Weltenbau, aber als ich mit meinem Projekt begonnen habe, hab ich mir da gar nicht so viele Gedanken gemacht und einfach drauf losgeschrieben. Deshalb hab ich jetzt auch keine Karte meiner Welt.
    Aber ich denke mir gerne neue Sachen aus, finde es aber auch toll, wenn schon bekannte Mythen-Wesen mitspielen und alles so verflochten ist. Das gefällt mir richtig gut :)
    Ich habe jeweils beides: altertümliche Dörfer und moderne Städte, sowie bereits existierende und erfundene Wesen.

    Liebe Grüße,
    Kate ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Weltenbau ist toll, da hast du recht. Allerdings nimmt er viel Zeit ein, Zeit, die ich leider nicht immer habe. Bei meinen ersten Romanen habe ich mir auch wenig bis gar keine Gedanken gemacht. Inzwischen ist das ein wenig mehr :)
      Mythen und Legenden sind toll ♥ Ich liebe es, mir spezielle Sachen auszudenken.

      LG Sophia :)

      Löschen

Gerne könnt ihr mir Kommentare hinterlassen. Für Kritik, Wünsche oder Anregungen bin ich offen :)