Dienstag, 24. November 2015

# 5 Von der Idee zum fertigen Buch: Der Schreibprozess

Quelle: pixabay.com
Der Schreibprozess ist zunächst einmal sehr anstrengend und aufwendig. Man muss den Plot ausformulieren, die Ideen gut umsetzen und auf jeden einzelnen Satz achten, auf jedes Detail. Die Charaktere müssen nachvollziehbar handeln, sie sollen menschlich wirken und den Leser unterhalten. Dramatik und Spannung ist dabei unverzichtbar.
Der erste Satz sollte nicht zu klischeehaft sein.
Als guten Einstieg kann man eine einzige Seite schreiben und diese dann später komplett überarbeiten. Während man überarbeitet, merkt man als Autor recht schnell, ob einem die Idee immer noch gefällt und ob es Spaß macht, daran zu schreiben. Wenn dem so ist, steht dem Weiterschreiben nichts im Wege. Wenn dem nicht so ist sollte man herausfinden, weshalb die Idee doch nicht so packend ist wie man angenommen hat und den Plot vielleicht umändern, Ideen rausschmeißen und neu einfügen. So findet man heraus, ob die Idee es wert ist.
Es kann gut sein, dass man viele Seiten schreibt und diese am Ende komplett um-/ neuschreibt, aber das ist nur natürlich. Das Wichtigste ist zunächst, die Handlung komplett zu schreiben, viel Zeit mit den Charakteren zu „verbringen“. Unvermeidbar ist es da natürlich, sich seine Zeit gut einzuteilen. Schreiben ist harte Arbeit und beansprucht viel Zeit. Es reicht schon eine halbe Stunde am Abend, in der man sich mit dem Manuskript beschäftigt.
Was auch eine große Bedeutung hat, ist der letzte Satz. Ist er ein Hinweis darauf, dass es einen Folgeband geben wird? Oder ist die Handlung zu Ende und es soll einen abrupten oder auch befriedigenden Schluss geben?
Was ab und zu störend sein kann, sind Schreibblockaden. Sie halten den Autor vom Schreiben ab, er kann sich nicht auf das Manuskript konzentrieren, zweifelt seine bisherige Arbeit an. Dann heißt es: Laptop zuklappen und sich mit etwas anderem beschäftigen. Und das solange, bis man seine Inspiration wiederbekommt. Oft hilft es, einige Tage Schreibpause zu machen, um am Ende wieder voller Elan weitermachen zu können.
Wenn das Manuskript dann endlich fertig ist und die Handlung sein Ende gefunden hat, ist der Autor natürlich überglücklich. Aber die wirkliche Arbeit kommt jetzt erst auf ihn zu. Und zwar mit der Korrektur.


Habt ihr Tricks, wie man Schreibblockaden überwindet? Wie schreibt ihr?

Morgen: Korrektur

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Gerne könnt ihr mir Kommentare hinterlassen. Für Kritik, Wünsche oder Anregungen bin ich offen :)