Samstag, 31. Dezember 2016

Ein unbeschriebenes Blatt

Zoe Ra // Unsplash.com

New Year's Eve. Die Sektkorken knallen und wir stoßen an, auf ein neues Jahr. Ein neues Jahr mit neuen Ereignissen. Alte Erinnerungen verblassen, werden durch neue ersetzt. Mir wird bewusst, wie viel ich in dem vergangenen Jahr erreicht habe. Und wie viel nicht. Und für einen Moment habe ich Angst vor dem, was kommen wird.
Eigentlich ist das neue Jahr doch ein unbeschriebenes Blatt. Ich selbst kann entscheiden, was ich tue. Ich kann mein Leben formen. Kann bestimmen, in welche Richtung ich mich entwickele. Während mein Blick über das Feuerwerk schweift und Worte an mein Ohr dringen bemerke ich, dass nicht ich mich forme. Ich werde geformt. Durch Erlebnisse, durch Menschen, die mich beeinflussen. Aber das muss nicht unbedingt etwas schlechtes sein.
Ich setze mich auf die Couch, ziehe die Beine an meinen Körper und umschlinge sie mit meinen Armen. Ein unbeschriebenes Blatt. Eine weiße Seite. Die Leere macht mir Angst. Ich weiß nicht, was kommen wird. Was passiert.
Was, wenn…?

Ich verdränge den Gedanken. Nichts „wenn“. Ich sollte mir keine Gedanken darüber machen, was in einigen Monaten passieren könnte. Der Konjunktiv steht in diesem Satz nicht ohne Grund. So vieles ist im vergangenen Jahr geschehen. Gutes und schlechtes. Schönes und trauriges. Ich war glücklich, habe viel gelacht. War traurig, habe geweint. Und das ist gut so. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Es kommt, wie es kommt. Nicht, wie ich es mir wünsche.

Was, wenn…?
Und dann ist er da, der eine Gedanke, vor dem ich mich gefürchtet habe – im nächsten Jahr zu versagen. Ein einziger Gedanke, der mein Gerüst aus Glück und Vorfreude zusammenstürzen lässt. Es bricht in sich zusammen, die einzelnen Streben zerbrechen, sobald sie auf dem Boden aufkommen. Ich weiß, dass ich keine Angst haben sollte, aber doch ist sie da. Jedes Jahr aufs Neue. Ich atme tief durch und beuge mich zu den Einzelteilen hinunter, sammele sie wieder auf. Sammele jedes kleine Stück, das sich in mir befindet und setze es wieder zusammen.
Ich kann nicht wissen, was passieren wird. Ich kann nicht wissen, wie mein Leben in einem Jahr aussehen wird. Ob ich glücklich sein werde. Aber ich weiß, dass ich mich darauf einlassen muss.

Ich sehe auf meine Uhr, wie der Zeiger immer weiter nach vorne rückt, unaufhaltsam. Schließe dann die Augen und lasse mich von der Leere einhüllen, heiße sie wie einen Freund willkommen. Ein unbeschriebenes Blatt. Das nur darauf wartet, mit Leben gefüllt zu werden.





Dienstag, 27. Dezember 2016

.PAROXYSM




Ich melde mich zurück, nach einer langen Pause. Und wie man unschwer erkennen kann, hat sich an meinem Blog das Layout geändert. Ich bin noch lange nicht fertig, arbeite jeden Tag daran, deswegen kann es auch immer wieder zu kleineren Problemen kommen. Aber im Gegensatz zum letzten Layout mache ich dieses Mal alles selber - etwas, vor dem ich mich gefürchtet habe.

Ich wollte den Blog umstrukturieren, neue Artikel sind geplant, einige schon geschrieben. Es wird mehr Gedankenfetzen geben, mehr Kolumnen, vielleicht Kurzgeschichten. Alles, was mich bewegt. Deswegen hat sich auch der Name geändert. Ich verbinde mit Writing & Thinking eine Art Selbstfindungsphase, in der ich nicht wusste, über was ich schreibe, in der ich mich ausprobiert habe. Mit PAROXYSM wird vieles anders, einiges bleibt aber. Unter anderem die Kategorien.
Ich habe mir vorgenommen, wieder Rezensionen zu schreiben. Wenn auch nicht zu jedem Buch, allerdings zu denen, die mich berührt haben. Auf gute oder schlechte Weise. Bücher, die mir zu Denken gegeben haben und Bücher, die seit Ewigkeiten einen Platz in meinem Regal besitzen.

Das Schreiben kommt nicht zu kurz, allerdings werde ich mich etwas bedeckter halten. Derzeit schreibe ich an ATLAS, einem dystopischen Drama, das mich sehr viel Zeit kostet, obwohl es nicht sehr umfangreich ist. Zumindest für meine Verhältnisse nicht.
PAROXYSM spiegelt mein Leben wider, meine Gedanken und Gefühle, das, was mich bewegt. Kreative Texte, Fotografien. Kolumnen. Alles, was mir Spaß macht. Und auch bei diesem Blog gibt es keine festen Zeiten, in denen Artikel hochgeladen werden. Die Muse lässt sich nämlich nicht stressen :)

Auf ein tolles neues Jahr!

Hilfreiche Tipps zu HTML auf dem Blog von Misses Cherry

Dienstag, 8. November 2016

Once upon a time...

...in a land full of sheep and cows, there was a little, or not so little girl, who wanted to explore the world.

Und das ist nicht einmal gelogen, denn ich befinde mich derzeit in Irland. Auch bekannt als die grüne Insel, das Land, wo uns Goldtöpfe am Ende des Regenbogens erwarten. Wo es angeblich so schlechtes Wetter ist und wo jeden Tag Guiness getrunken und Kartoffeln gegessen werden (Funfact: zumindest letzteres stimmt!). Ich befinde mich jetzt seit knapp sieben Wochen hier, auf einer Farm. Bin umgeben von Kühen, Schafen und ganz vielen Feldern. Direkt an der Grenze von Wald, Feldern und dem Meer. Und obwohl ich es gerne als "Irgendwo im Nirgendwo" bezeichne, liebe ich es. Natürlich ist es kein Zuckerschlecken, Au Pair zu sein. Auf vier Kinder aufzupassen, immer auf das Auto der Gastmutter angewiesen zu sein, weil man natürlich noch keinen Führerschein besitzt und deswegen herumkutschiert werden muss. Alternative ist laufen, was ich sehr gerne mache, aber jeden Tag 7 km zur nächsten Stadt und zurück, das ist selbst für mich etwas viel.

Ich habe viel Zeit gehabt, mir Gedanken zu machen. Gedanken über mich selbst, über meine Zukunft. Und natürlich auch über diesen Blog. Ich bin noch immer begeisterte Leserin und Autorin, aber ich habe seit Ewigkeiten keine Rezension mehr geschrieben. Habe keinen Post zu Schreibthemen verfasst, euch Tipps gegeben. Weil es davon schon genug im Internet gibt, zum Beispiel bei Annika oder Jacqueline.
Ich identifiziere mich nicht mehr mit diesem Blog. Habe keine Zeit mehr für Rezensionen, weil ich kaum noch zum Lesen komme. Und ich möchte Texte über Themen schreiben, die mich beschäftigen. Essays, Erfahrungsberichte. Und das passt nicht alles auf diesen Blog, weil dieser doch vor allem auf das Schreiben und das Lesen ausgerichtet ist, weniger auf die vielen anderen künstlerischen Aspekte. Ich weiß nicht, wo es hingehen wird. Ob ich einen Neuanfang wage oder diesen Blog umgestalte, umkrempele von oben bis unten. Zu Wordpress wechsele. Oder auf facebook, twitter und instagram weitermache, zumindest solange, bis ich eine passende Lösung gefunden habe. Obwohl ich das sehr schade finde, da ich das Bloggen wirklich liebe. Auch, wenn ich es nicht regelmäßig mache.

Mein Leben ist gerade dabei, sich zu ändern und das schließt auch diesen Blog mit ein. Vielleicht gibt es in nächster Zeit einige Posts aus Irland, vielleicht gibt es Gedichte. Vielleicht aber auch nichts. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die zu mir gehalten und mich beim Bloggen unterstützt haben. Die immer Kommentare geschrieben und die Artikel gelesen haben. Ihr seid die Besten!

Bis bald. Oder man sieht sich. Denn das hier ist kein Aufgeben. Es ist ein Neuanfang. Ich weiß nicht, wohin der Weg mich führt. Aber ich hoffe, ihr habt mich bis dahin nicht vergessen! :)
Eure Sophia

Montag, 29. August 2016

A und/oder B

Unsplash / Tirza von Dijk

Sich entscheiden.
Das ist, wenn sich
a und b und c und d
nicht gleichen.
Das ist, wenn die
Gedanken nicht weichen,
nicht verschwinden wollen.
Zu Wolken werden. 
Dunklen Regenwolken.


Ängste. 
Was wäre, wenn.
Was wäre, wenn 
der Himmel auf dich
hinabstürzt 
und du darunter
begraben wirst?



Sich entscheiden. 
Um das Leben,
voranzutreiben. 
Um weiterzuschreiten,
sich zu entwickeln.
Aus Fehlern zu lernen. 
Es gibt nicht den 
einen Weg.



Sei glücklich.
Kann ich glücklich sein?

29/08/2016

Mittwoch, 24. August 2016

Eine Ode an Klassiker


Faust, Nathan der Weise, Dantons Tod, The Picture of Dorian Gray.
Die meisten werden bei der Nennung dieser Titel das Gesicht verziehen.
„Uh, das musste ich mal in der Schule lesen. Schrecklich, ganz schrecklich. Lass bloß deine Finger davon.“
Solche oder ähnliche Reaktionen habe ich meistens bekommen, wenn ich erläutert habe, dass ich eines dieser Werke gerade lese. Ich habe – außer Dantons Tod – andere Lektüren in der Schule gelesen. Viel Dürrenmatt und natürlich die Sternchenthemen, die man für das Abitur können musste. Und dann, wenn ich ganz viel in meinem Gedächtnis krame, fallen mir Wilhelm Tell und Die zwölf Geschworenen ein. In der Schule kommt man schon sehr früh in Kontakt mit diesen kleinen gelben Heftchen, Reclam. Mit Geschichten, die einer zumeist seltsamen Zeit entstammen und äußert seltsam geschrieben sind; seltsam auch die Sache mit diesen Fachbegriffen bei Dramen – wer kann sich schon merken, was Peripetie, Exposition oder das retardierende Moment sind?

Mittwoch, 17. August 2016

Liebster Award


Lang, lang ist's her, dass ich mich hier gemeldet habe. Das liegt zum einen daran, dass mir die Motivation zum Bloggen gefehlt hat, zum anderen an der Tatsache, dass ich nicht in Deutschland war. Die liebe Sabrina hat mich für einen "Liebsten-Award" nominiert und ich habe gedacht, dass ist doch ein guter Anfang, um wieder ins Bloggen einzusteigen. 

Das Prinzip ist bekannt: 10 Fragen, 10 Antworten. Weitere Blogger nominieren.
Viel Spaß :)

Mittwoch, 1. Juni 2016

[Gedankenfetzen] Ich wollte immer ein Autor sein

Quelle: pixabay.com
Ich wollte immer ein Autor sein. Wollte schreiben bis in die Nacht, wollte Tränen vergießen für Personen, die nur in meiner Fantasie existieren. Mich in meine Kammer einschließen, umgeben von Büchern, dem Duft nach Staub, einem kleinen Fenster, durch das ein Streifen Sonnenlicht dringt. Die Schreibmaschine vor, die Kerze neben mir. Ihr Licht beleuchtet die unscheinbaren Buchstaben auf dem Papier, die aus meinem Kopf entsprungen sind.
Ich wollte ein Autor sein – Brille auf der Nase, verklärter Blick. Den ganzen Tag unterwegs, nach Inspiration suchend, nur um mich am Abend in einem kleinen Café zu verkriechen und zu schreiben. Ein Autor, der seine Ideen über Nacht bekommt, der einen Roman in kürzester Zeit fertig schreibt, ihn flugs korrigiert und veröffentlicht hat. Der vielleicht ein bisschen zu viel trinkt und ein bisschen zu viel träumt, aber das ist ok: Das bringt das Autorenleben mit sich. Ebenso wie das kreative Chaos, das überall herrscht.
Ein Haus, irgendwo im Nirgendwo, das wäre das Richtige gewesen. Fernab von der Zivilisation, nur umgeben von Natur, von dem Rauschen des Windes, der durch die Blätter fährt. Nichts machen außer schreiben, von morgens bis abends.

Sonntag, 29. Mai 2016

[Mr. Robot] - Bin ich ein Serienjunkie?

Titel: Mr. Robot 
Originaltitel: Mr. Robot
1+ Staffeln
seit 2015

Inhalt:
Der junge Programmierer Elliot Alderson ist alles andere als normal: Er ist ein Hacker und einer der besten noch dazu. Aus diesem Grund wird er von dem mysteriösen Mr. Robot angeworben, um gegen die verseuchte Gesellschaft vorzugehen. Beginnen wollen sie mit dem Hacken der Firma, für die Elliot arbeitet. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion immer mehr und Elliot findet sich in einem perfiden Spiel seiner eigenen Wahrnehmung wieder.

Mittwoch, 25. Mai 2016

★ Schreibnacht Offline-Treffen #3 ★

von links: Franzi, Sophia, Laura, Philip, Veronika, Pia

Wenn ich den Tag zusammenfassen müsste, würde etwas heraus wie „Der Tag, an dem wir über die Farbe von Notizbüchern diskutierten, Bücher als Babys bezeichnet wurden, Tees nach Heu rochen und ein seltsamer Professor Lachkrämpfe auslöste“. Aber alles auf Anfang.


12 Uhr, Stuttgart, Hauptbahnhof. Der übliche Treffpunkt, und doch war es dieses Mal irgendwie anders. Zu unserer kleinen, aber feinen Truppe stießen zwei weitere Mitglieder hinzu: Veronika, die ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit kenne, und Franziska, welche auf dem letzten München-Treffen von unserem Offline-Treffen erfahren hat. Nachdem man sich bekannt gemacht hat und die anderen – Pia, Lily, Philip, Laura – dazugestoßen sind, konnte es schon losgehen. Nächster Halt: Milaneo. Ja, genau, dieses riesige Einkaufszentrum, in dem man sich mehr schlecht als recht zurechtfindet, aber schließlich haben wir ihn doch gefunden: den Osiander, der uns unsere Bücherwünsche erfüllen sollte. Nur, dass es nicht wirklich dazu gekommen ist. Die Auswahl war nicht so prickelnd, der Buchladen viel zu klein und von der Größe der ‚english books‘ Sektion möchte ich gar nicht anfangen. Und trotzdem haben wir uns einige Zeit dort aufgehalten, was auch einer Diskussion über Game of Thrones geschuldet war, die irgendwann zwischen Franzi, Lily und Pia ausgebrochen ist – natürlich inklusive Spoiler. Und Diskussionen über ein Notizbuch, wessen Farbe nicht zu definieren war: Grün mit einem Gelbstich, oder Gelb mit einem Grünstich? Das sorgte auch noch später für Redebedarf.

Sonntag, 22. Mai 2016

[The Shanarra Chronicles] - Bin ich ein Serienjunkie?


Titel: The Shanarra Chronicles 
Originaltitel: The Shanarra Chronicles 
1+ Staffeln
seit 2016

Inhalt: 
Der magische Baum Ellcrys wacht über die Vier Lande. Mit seiner Anwesenheit hält er die Dämonen fern, die nur darauf warten, an den Bewohnern Rache zu üben. Wenn seine Blätter zu Boden fallen, werden die Dämonen freigesetzt, die das Land zerstören werden.
Will, der letzte Nachfahre der mächtigen Shanarra-Familie, die über magische Kräfte verfügt, und Amberlee, die Elfenprinzessin, treffen durch eine Reihung von Zufällen aufeinander und versuchen eben dies zu verhindern. Gemeinsam mit dem Menschenmädchen Eretria scheinen nur sie die Kraft zu haben, das Böse aufzuhalten. Eine Reise zur Rettung der Vier Lande beginnt.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Irreführende Klappentexte?

Quelle: pixabay.com
Obwohl ich in letzter Zeit nicht viel über das Lesen geschrieben habe: Ich lese. Ziemlich viel sogar. Nicht nur Fantasy oder SciFi, vor allem Krimis oder Thriller. Oder Young Adult. Oder Bücher, die ich seit Ewigkeiten lesen wollte. Unter anderem „NOIR“ von Jenny-Mai Nuyen und „Wen der Rabe ruft“ von Maggie Stiefvater. Sie beide sind im Genre Fantasy angesiedelt, aber sie haben auch noch eine andere Sache gemeinsam: Ihr Klappentext ist, meiner Meinung nach, irreführend. Man erwartet gewisse Dinge, man erwartet, dass der Fokus auf Sachen liegt, die im Klappentext erwähnt werdenUnd was passiert? Pustekuchen. 
Ein total anderes Buch als erwartet. Viele von euch sagen jetzt sicherlich: Das ist doch gut, wenn man überrascht wird.
Jein.
Ich habe mich sehr auf diese Bücher gefreut, wegen der Grundidee, die im Klappentext erwähnt wurde. Und das, was mich im Buch erwartet hat, hat mich enttäuscht. Und zwar auf ganzer Linie.
Aber beginnen wir ganz am Anfang.

Was ist ein Klappentext und was ist seine Aufgabe?
„Als Klappentext wird ein auf den Einschlagklappen eines Schutzumschlags stehender Text bezeichnet. Üblich sind eine kurze, werbende Zusammenfassung des Buchinhalts (meist auf der vorderen Einschlagklappe) (...).“ Quelle: wikipedia.de

Das bedeutet, der Inhalt des Buches wird so knapp wie möglich zusammengefasst, ohne zu viel von der Handlung zu verraten. Der Klappentext ist, neben dem Cover, oft das Erste, was der Leser von einem Buch zu sehen bekommt. Er kann entscheiden, ob das Buch gekauft und gelesen wird oder eben nicht.

Sonntag, 15. Mai 2016

[Grimm] - Bin ich ein Serienjunkie?



Titel: Grimm
Originaltitel: Grimm
5+ Staffeln / davon gesehen: 3
seit 2011


Inhalt:
Detective Nick Burkhardt lebt in Portland und führt ein ganz normales Leben, bis seine Tante auftaucht und ihm offenbart, dass er ein Grimm ist. Damit kann er die als normale Menschen getarnten Märchen- und Fabelwesen sehen und schon bald verwickelt er sich mehr und mehr in die dunklen Machenschaften der königlichen Familien, die sein Können für sich nutzen wollen.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Was ich vom Schreiben gelernt habe

Quelle: pixabay.com

Die liebe Steffi von Fieberherz hat vor geraumer Zeit einen Artikel mit eben jenem Titel geschrieben. Und da ich die Idee so gut fand, habe ich mich dazu entschlossen, auch einen Post über dieses Thema zu verfassen.

Ich schreibe inzwischen seit 2009. Das sind unglaubliche fünf Jahre, in denen sich so viel verändert hat. In denen ich so vieles gelernt habe. Nicht nur über das Schreiben, sondern auch über das Leben. Und genau darum soll es heute gehen.

1. Hör auf dein Herz.
Puh, das ist ein Statement. Schreiben ist ein Labyrinth, bei dem man das Ende nicht kennt. Da kann die Handlung noch so gut geplant sein, irgendwann hat man zwei oder mehrere Wege, wie sie fortgeführt werden kann. In diesem Fall ist es wichtig, sich zu entscheiden. Und hier kommt das Herz ins Spiel. Wenn du auch nur einen Funken Zweifel hast, Variante A zu schreiben, lass es. Beschäftige dich mit Variante B, möglicherweise kannst du Variante A irgendwann anders einbauen.
Eine Lehre, die mir auch im Leben weitergebracht hat. Ich habe gelernt, Nein zu sagen. Auf mein Herz zu hören.

Sonntag, 8. Mai 2016

[Sherlock] - Bin ich ein Serienjunkie?


Titel: Sherlock
Originaltitel: Sherlock
3+ Staffeln
seit 2010

Inhalt:
London, 21. Jahrhundert. 221B Bakerstreet.
Sherlock Holmes und Doktor John Watson, ehemaliger Militärarzt, treffen aufeinander und beschließen, eine WG zu gründen. Da Sherlock Privatdetektiv ist, bleibt John schon bald nichts anderes übrig, als ihm bei seinen Fällen zur Seite zu stehen.

Donnerstag, 5. Mai 2016

First Sentence Challenge

Der erste Satz. Die ersten Worte, die wir sehen, wenn wir das Buch aufschlagen. Und, um aus Erfahrung zu sprechen, meistens der Grund, weshalb ich manche Bücher kaufe - oder eben nicht.
Ich liebe es, den allerersten Satz eines Manuskriptes zu schreiben. Selbst, wenn er am Ende vielleicht doch noch geändert wird. Mittlerweile ist es aber wirklich schwer geworden, einen "neuen" ersten Satz zu finden.

Beschreibungen der Umgebung, ein neuer Morgen. Die Protagonistin öffnet die Augen. Sie sitzt vor dem Spiegel. Der Protagonist erwacht aus einem Traum oder findet sich in einem dunklen Keller, wahlweise auch einem anderen Raum wieder.
Auch ich habe früher oft auf diese Klischees zurückgegriffen, weil sie sich einfach gut als Satzanfang eignen. Denn der Sinn des ersten Satzes ist es doch, den Leser neugierig zu machen, oder nicht?

Im Folgenden zeige ich euch Sätze, die mich sofort fasziniert haben. Ich bin nicht im Besitz aller Bücher, allerdings wollte/will ich sie aufgrund des ersten Satzes lesen.

Sonntag, 1. Mai 2016

[Once Upon A Time] - Bin ich ein Serienjunkie?


Titel: Once Upon A Time – Es war einmal
Originaltitel: Once Upon A Time
5+ Staffeln / davon gesehen: 3
seit 2011

Inhalt:
Emma Swan führt ein ganz normales Leben, bis sie an ihrem 28. Geburtstag Besuch von ihrem leiblichen Sohn Henry bekommt, den sie kurz nach seiner Geburt zur Adoption freigegeben hat. Gemeinsam mit ihm fährt sie nach Storybrooke, das von Märchengestalten bewohnt wird. Diese können sich allerdings an dieses frühere Leben nicht mehr erinnern.

Sonntag, 24. April 2016

[Robin Hood] - Bin ich ein Serienjunkie?


Titel: Robin Hood
Originaltitel: Robin Hood
3 Staffeln
2006-2009

Inhalt:
Robin von Locksley und sein Leibdiener Much kehren aus dem Heiligen Krieg nach England zurück. Sie müssen feststellen, dass das Land vom grausamen Sheriff von Nottingham und seinem Berater Gisborne regiert wird. Diese bringen Unglück über die Bevölkerung und beuten die Bevölkerung aus, weshalb Robin beschließt zu handeln: Er bestiehlt die Reichen und gib die Beute den Armen. Gleichzeitig versucht er, den Sheriff zu stürzen.

Sonntag, 17. April 2016

[Merlin] - Bin ich ein Serienjunkie?



Titel: Merlin – Die neuen Abenteuer 

Originaltitel: Merlin
5 Staffeln
2008-2012

Inhalt:
Magie ist in Camelot verboten, jeder, der sie praktiziert, wird hingerichtet. Ausgerechnet der junge Magier Merlin kommt in die Stadt und wird zum Diener von Prinz Arthur erklärt. Merlins Schicksal ist es, den Prinzen vor allen drohenden Gefahren zu beschützen und zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft.

Freitag, 15. April 2016

-Infopost- Bin ich ein Serienjunkie?


Bitte kreuze an:
☐ Ja
☐ Nein
 Wieso musste er sterben??? *augen ausheul*

Ich schreibe gerne und ich lese gerne. Aber ich muss zugeben, dass ich ein sehr zeitintensives Hobby verschwiegen habe: Ich liebe Serien. Egal ob gezeichnet (Anime) oder die "normalen" Serien, egal ob aus Amerika oder aus GB. Wie das angefangen hat? Ich weiß es nicht. Als Kind habe ich nicht viel TV geschaut, ich habe mich lieber in meinem Bett verkrochen und mich in Buchwelten verloren. Aber je älter ich wurde, desto populärer wurden sie. Diese seltsamen Serien mit Titeln wie "Big Bang Theory" oder "How I Met Your Mother". Zugegeben, die beiden schaue ich nur sehr selten, aber sie waren so etwas wie mein Weg zu den Serien. Die erstaunlicherweise ebenfalls so fesselnd sein können wie ein gutes Buch. Aber auch genauso klischeehaft und kitschig. Aber sei's drum. Wir Menschen mögen ja Klischees in Büchern - meistens zumindest (bis irgendwann der Trend *Vampire hust hust* zu Ende ist und alle vorgeben, die Bücher oder Filme zu hassen bzw noch nie gut gefunden zu haben. Jaja, Sachen gibts).

Samstag, 5. März 2016

----Bloggerpause bis April-----

Quelle: pixabay.com
Lange habe ich überlegt, jetzt ist es offiziell: ich mache Pause.
Mein Drang, zu bloggen, ist nach wie vor ungebrochen. Ideen gibt es viele, Artikel sind in Planung, aber die Zeit fehlt.
Anfang April schreibe ich mein Abitur und das Vorbereiten frisst unglaublich viel Zeit. In nicht mal vier Wochen ist es schon so weit, noch einen Monat und ein Tag, bevor ich das Deutschabitur schreibe - der Werkevergleich zwischen Agnes, Homo faber und Dantons Tod.
Aber reden wir nicht von Schule.
Reden wir vom Schreiben.
Es ist extrem schwer, sich auf so viele Dinge gleichzeitig zu konzentrieren und deswegen habe ich beschlossen, eine Schreibpause zu machen. Klappt nur bedingt, weil ich wirklich merke, dass es mir schlecht geht wenn ich nicht schreibe. Ich fresse Probleme in mich rein, bin unkonzentrierter. 
Deswegen versuche ich, zumindest ein wenig Zeit zum Schreiben einzuplanen. Denn das Schreiben ist Balsam für die Seele - so kitschig es klingt :)

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen März und April.
Man liest sich nach dem Abi wieder ♥
Sophia

Übrigens: ich habe in letzter Zeit viel gelesen. Unter anderem "Me Before You" und "Pharos". Wer weiß, vielleicht kehren bald die Rezensionen zurück!

Sonntag, 31. Januar 2016

#WriYoBo - Woche 3 + 4

Und hier ist es wieder, das Fazit zu den vergangenen zwei Wochen des WriYoBo. Falls ihr keine Ahnung habt, über was ich rede, klickt am besten hier. Da wurde alles genau erklärt.

Sonntag, 17. Januar 2016

#WriYoBo - Woche 1 + 2





WriYoBo. Write Your Books 2016.
Ein von der Schreibnacht  genauer gesagt von Juliana Fabula ausgerufenes Schreibevent, das das gesamte Jahr 2016 umfasst. Es gibt 4 Gilden, die Weltenweber (zu der ich gehöre), die Wortkrieger, Bücherhelden und Schreibmaschinen. Die Teilnehmer haben sich für 2016 ein bestimmtes Wortziel vorgenommen, das zu erreichen es gilt. Mein Ziel sind pro Monat 15.000.
Allerdings geht es nicht um den Wettbewerb, sondern vor allem um den Spaß am kontinuierlichen Schreiben.
Eigentlich wollte ich lange nicht mitmachen, da das Abi vor der Tür steht, habe mich aber doch dazu durchgerungen. Und wie beim NaNoWriMo auch gibt es wöchentliche Updates. Mal regelmäßig, mal unregelmäßig. Kommt sehr darauf an, wie viel Zeit ich habe und ob es Neuigkeiten gibt.