Sonntag, 24. April 2016

[Robin Hood] - Bin ich ein Serienjunkie?


Titel: Robin Hood
Originaltitel: Robin Hood
3 Staffeln
2006-2009

Inhalt:
Robin von Locksley und sein Leibdiener Much kehren aus dem Heiligen Krieg nach England zurück. Sie müssen feststellen, dass das Land vom grausamen Sheriff von Nottingham und seinem Berater Gisborne regiert wird. Diese bringen Unglück über die Bevölkerung und beuten die Bevölkerung aus, weshalb Robin beschließt zu handeln: Er bestiehlt die Reichen und gib die Beute den Armen. Gleichzeitig versucht er, den Sheriff zu stürzen.


Meine Meinung:
Schon als kleines Kind habe ich die Geschichte von Robin Hood geliebt. Natürlich wusste ich nur grob, um was es geht, aber die Serie hat es mir von Anfang an angetan. Robin Hood (Jonas Armstrong) war mir von Anfang an sympathisch. Mit seiner Neugier und Abenteuerlust war er ein Protagonist, wie er im Buche steht. Gleichzeitig muss er nicht nur das Böse bekämpfen, sondern auch seine Geliebte Lady Marian beschützen. Das ist natürlich stereotypisch, nimmt aber nicht den Großteil der Handlung ein. Der Kampf gegen den Sheriff – der übrigens von Keith Allen genial verkörpert wird – ist am Wichtigsten und Robin und er treffen mehrere Male aufeinander. Die Motive der Charaktere werden sehr genau ausgearbeitet, sodass der Zuschauer mit ihnen mitfühlen kann (oder eben Hass empfindet). Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Robin Hood nicht nur als Held dargestellt wird, sondern er auch seine Schwächen und Abgründe zeigt.
Im Gegensatz zu „Merlin“ gibt es in „Robin Hood“ viel mehr Action. Fast in jeder Folge kommen mindestens zwei Kampfszenen vor, Robin und sein Bogen sind hier eigentlich immer dabei. Dies ist am Anfang noch spannend, wird aber irgendwann sehr monoton.
Der Humor ist allerdings wieder einzigartig: Die stereotypischen Charaktere und Handlungen stören nicht wirklich, da der meist etwas skurrile Humor dies überdeckt. Natürlich nicht immer, aber ich musste trotzdem meistens lachen.
Was mich persönlich gestört hat, war das Setting. Klar, es wechselt immer zwischen Stadt und dem Wald, in dem Robin und seine Gefährten leben, allerdings kamen eigentlich immer die gleichen Filmsets zum Einsatz.
Auch mit der historischen Korrektheit nimmt es die Serie nicht allzu genau – da kämpfen die Männer von Robin schon mal in Jeans –, aber mich hat das nur wenig gestört. Erwähnen wollte ich es trotzdem.

Eine sehr unterhaltsame Serie, die zwar nicht mit historischer Korrektheit, allerdings mit viel Humor und zumeist trashigen Dialogen und Charakteren besticht. Für kurzweilige Unterhaltung auf jeden Fall gut, allerdings hat ihr das gewisse Etwas gefehlt, um mich wirklich zu 100% zu überzeugen.


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