Dienstag, 8. November 2016

Once upon a time...

...in a land full of sheep and cows, there was a little, or not so little girl, who wanted to explore the world.

Und das ist nicht einmal gelogen, denn ich befinde mich derzeit in Irland. Auch bekannt als die grüne Insel, das Land, wo uns Goldtöpfe am Ende des Regenbogens erwarten. Wo es angeblich so schlechtes Wetter ist und wo jeden Tag Guiness getrunken und Kartoffeln gegessen werden (Funfact: zumindest letzteres stimmt!). Ich befinde mich jetzt seit knapp sieben Wochen hier, auf einer Farm. Bin umgeben von Kühen, Schafen und ganz vielen Feldern. Direkt an der Grenze von Wald, Feldern und dem Meer. Und obwohl ich es gerne als "Irgendwo im Nirgendwo" bezeichne, liebe ich es. Natürlich ist es kein Zuckerschlecken, Au Pair zu sein. Auf vier Kinder aufzupassen, immer auf das Auto der Gastmutter angewiesen zu sein, weil man natürlich noch keinen Führerschein besitzt und deswegen herumkutschiert werden muss. Alternative ist laufen, was ich sehr gerne mache, aber jeden Tag 7 km zur nächsten Stadt und zurück, das ist selbst für mich etwas viel.

Ich habe viel Zeit gehabt, mir Gedanken zu machen. Gedanken über mich selbst, über meine Zukunft. Und natürlich auch über diesen Blog. Ich bin noch immer begeisterte Leserin und Autorin, aber ich habe seit Ewigkeiten keine Rezension mehr geschrieben. Habe keinen Post zu Schreibthemen verfasst, euch Tipps gegeben. Weil es davon schon genug im Internet gibt, zum Beispiel bei Annika oder Jacqueline.
Ich identifiziere mich nicht mehr mit diesem Blog. Habe keine Zeit mehr für Rezensionen, weil ich kaum noch zum Lesen komme. Und ich möchte Texte über Themen schreiben, die mich beschäftigen. Essays, Erfahrungsberichte. Und das passt nicht alles auf diesen Blog, weil dieser doch vor allem auf das Schreiben und das Lesen ausgerichtet ist, weniger auf die vielen anderen künstlerischen Aspekte. Ich weiß nicht, wo es hingehen wird. Ob ich einen Neuanfang wage oder diesen Blog umgestalte, umkrempele von oben bis unten. Zu Wordpress wechsele. Oder auf facebook, twitter und instagram weitermache, zumindest solange, bis ich eine passende Lösung gefunden habe. Obwohl ich das sehr schade finde, da ich das Bloggen wirklich liebe. Auch, wenn ich es nicht regelmäßig mache.

Mein Leben ist gerade dabei, sich zu ändern und das schließt auch diesen Blog mit ein. Vielleicht gibt es in nächster Zeit einige Posts aus Irland, vielleicht gibt es Gedichte. Vielleicht aber auch nichts. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die zu mir gehalten und mich beim Bloggen unterstützt haben. Die immer Kommentare geschrieben und die Artikel gelesen haben. Ihr seid die Besten!

Bis bald. Oder man sieht sich. Denn das hier ist kein Aufgeben. Es ist ein Neuanfang. Ich weiß nicht, wohin der Weg mich führt. Aber ich hoffe, ihr habt mich bis dahin nicht vergessen! :)
Eure Sophia

Kommentare:

  1. Writing und thinking schließt doch eigentlich alles Mögliche ein und ist doch eigentlich für deine Idee zu Essays und Themen die dich beschäftigen wie gemacht? :-)

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    1. Man, okay ich hatte es falsch im Kopf und nicht mal nachgeguckt. Reading and Thinking... Das ist nun ein bisschen peinlich. Naja. Aber mein Blog heißt auch Traumberuf Schriftstellerin und ich schreibe aber über alles das mehr oder minder auf meinen Blog passt.

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  2. Was ich natürlich machen könnte, ist, den Blog komplett umzukrempeln. Auszusortieren, ihn evtl sogar auf WordPress zu verschieben, ein neues Design, neue Kategorien, ein neuer Name. Posts löschen oder auf Fehler korrigieren. Und da ich so prefektionistisch bin, würde das eine Weile dauern ;)
    Deswegen überlege ich mir, einen Neustart zu wagen. Aber ich bin mir noch nicht wirklich sicher, brauche ein wenig Zeit, um darüber nachzudenken. Dankeschön für deine Kommentare und ja, Writing&Thinking schließt Essays und alles eigentlich mit ein :D

    - Sophia

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    1. Hmm, jedes Mal wenn ich eine längere Blogpause hatte, hatte ich dann das Alles schon einmal, löschen, überarbeiten, das unzufriedensein mit dem, was einmal war. Ich denke, man darf sich nicht zu sehr damit verrückt machen. Im Grunde genommen ist das eben genau das, was man als Blogger eben schon immer gewesen ist, aber wir haben uns als Blogger weiterentwickelt, sind besser geworden, haben neue Meinungen und Ansichten über die Welt entwickelt. Das was früher war, ist uns vielleicht peinlich oder nur etwas seltsam, passt nicht mehr ganz zu einem, aber man muss als gegenwärtiges Ich zu seiner Vergangenheit stehen können, sagen: "Ja, so war ich eben einmal" und die alten Posts einfach stehen lassen und weiterhin neue schreiben, ohne sich zu viele Gedanken drüber zu machen. Gestern habe ich alte iPodvideos von mir gefunden, richtig peinliche von mir als elfjährigem kleinen Mädel, die ich nie veröffentlichen würde. Aber auch nie löschen, denn sie sind eine gute Erinnerung daran, dass ich klein angefangen habe. Man muss schon erwachsen werden, darf aber seine peinliche kleine Kindheitswelt nicht vergessen, nur für den Fall, dass man mal kleinlichen, kindischen Menschen begegnet, wozu man ja nur in den Spiegel zu blicken braucht :P

      lg Mulan

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