Montag, 9. Januar 2017

31 Tage Autorenwahnsinn - Woche 1


Der Blog „Schreibwahnsinn“ hat die Challenge 31 Tage Autorenwahnsinn ins Leben gerufen. Jeden Tag posten Autoren ein Bild / einen Beitrag zu einem bestimmten Thema ihres Autorenlebens und lassen andere daran teilhaben.
Da ich es nicht schaffen kann, jeden Tag ein Bild hochzuladen, habe ich mich dazu entschieden, Wochenzusammenfassungen auf diesem Blog zu machen. Die Idee finde ich wirklich gut und ich lese sehr gerne die Beiträge der anderen teilnehmenden Autoren (z.B. Murphy Malone, Lily Magdalena, Juliana Fabula um nur ein paar zu nennen).


Tag 1: Rückblick. Dein Schreibjahr 2016.
2016 war, was das Schreiben betrifft, kein gutes Jahr. Ich habe es mit Müh und Not geschafft, einen Roman zu beenden – mein Herzensprojekt Die Gezeichneten des Todes. Ich habe mein Abitur geschrieben, war viel auf Reisen in drei verschiedenen Ländern und hatte als Au Pair zu tun. Die Zeit zum Schreiben war also knapp, knapper als sonst.
Im November habe ich dann sehr kurzfristig beschlossen, doch noch am NaNoWriMo teilzunehmen und ihn auch zu gewinnen, allerdings auch mit Müh und Not. Wenn man sich meine Schreibstatistik ansieht, habe ich gerade mal 108 Tage geschrieben. Und trotzdem bin ich glücklich – weil ich DGdT beendet und ein neues, sehr interessantes Projekt begonnen habe. Jetzt muss ich nur wieder in meinen Schreibflow zurückfinden!

Tag 2: 1. Satz aus deinem aktuellen Projekt.
„Graue Pullover, graue Hauswände, graue Gesichter.“
Nicht wirklich aussagekräftig, aber sehr wichtig. Denn der Satz beschreibt die Grundstimmung meines Projektes perfekt, die Farblosigkeit, die düstere Atmosphäre. Und auch das Innenleben des Protagonisten Atlas lässt sich aus diesem Satz herauslesen. Vermutlich wird der Satz geändert, da er nicht als Anfangssatz taugt, aber die Grundinformation muss bestehen bleiben!

Tag 3: Inspiration für das aktuelle Projekt.
Hm, das ist eine sehr gute Frage. Ich habe den Pitch für ATLAS irgendwann letztes Jahr geschrieben, eine kurze Inhaltsangabe, ein kurzes Anreißen der Charaktere. Dann habe ich begonnen, mich mit Philosophie zu beschäftigen und einige Aspekte sind hinzugekommen. Bilder von Pinterest haben mich ebenso inspiriert wie Gespräche mit einer sehr guten Freundin.
Aber es gab keinen wirklichen Auslöser, wie z.B. bei DGdT, wie ich auf die Idee gekommen bin. Seltsam, oder?

Tag 4: Dein Schreibgerät.
Ich schreibe fast ausschließlich auf meinem ASUS Laptop, den ich ‚Aura‘ getauft habe. Zusätzlich benutze ich Notizbücher, für jedes Projekt eines und in Irland habe ich mir angewöhnt, im Bus oder im Flugzeug auf meinem Handy zu schreiben. Die Hauptarbeit wird allerdings am Laptop getätigt.

Tag 5: Dein Schreibprogramm.
Ich schreibe ausschließlich und ganz klassisch mit Word – kein unnötiger Schnickschnack, einfaches Layout. Ich besitze zwar Scrivener, hatte aber bisher nicht die Zeit, mich damit zu beschäftigen und deshalb vegetiert das so vor sich hin. Das nächste Projekt wird vielleicht damit geschrieben, wer weiß.

Tag 6: Was darf nicht fehlen?
Spotify.
Ich habe sehr lange und vor allem in meiner Anfangszeit ohne Musik geschrieben, aber inzwischen empfinde ich Stille als störend. Ich brauche Musik, damit ich mich konzentrieren und auf die Geschichte einlassen kann.

Tag 7: Deine Social Media Präsenzen.
Kurz und schmerzlos…
Facebook
Twitter
Instagram
Pinterest

Tag 8: Lieblingsbuch.
Es gibt keine schlimmere Frage. Ich habe kein Lieblingsbuch, da es ständig wechselt. Hier eine Auswahl an Büchern, die ich in letzter Zeit sehr gerne gelesen habe:
Sofies Welt – Jostein Gaarder
Kinder der Freiheit – Ken Follett
Lord of the Flies – William Golding
The Picture of Dorian Gray – Oscar Wilde

Nehmt ihr am Autorenwahnsinn teil? Wenn ja, über welches Medium?


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