Sonntag, 28. Mai 2017

'Book of Lies' von Teri Terry


Book of Lies
Teri Terry
Orchard Books, 2016
352 Seiten

Piper und Quinn sind Zwillinge, aber sie wissen nichts voneinander. Während Piper bei ihren Eltern in einem wohlhabenderen Viertel Wincesters lebt und alles bekommt, was sie sich wünscht, wächst Quinn bei ihrer Großmutter in einer Hütte im Wald auf. Die beiden treffen aufeinander, als ihre gemeinsame Mutter auf tragische Weise stirbt und kommen einem Fluch auf die Spur, der ihre Familie seit Jahrhunderten umgibt. Denn einer der beiden wird von Dunkelheit kontrolliert und wenn diese losbricht, ist niemand mehr sicher…

Sonntag, 14. Mai 2017

"Champion" von Marie Lu


Champion
Marie Lu
Penguin Books, 2013
368 Seiten
Während June an der Seite des Herrschers Anden ist, hat Day mit seiner Krankheit zu kämpfen. Das Land ist kurz davor, im Frieden vereint zu werden – doch plötzlich bricht eine Seuche aus und die Kolonien machen die Republik dafür verantwortlich. Als die Situation zu eskalieren droht, werden Day und June wieder zusammengebracht und es stellt sich heraus: Sie allein weiß, wer das Land vor dem Krieg retten kann. Aber dazu muss sie alles und jeden aufgeben, den sie liebt. 

Sonntag, 7. Mai 2017

Day One | Interstellar

© Sophia Suckel
Lass uns die Zeit zurückdrehen. In Erinnerungen schwelgen und sie lebendig werden lassen. Lass uns Verlorenes wiederfinden und Vergangenes zurückbringen. Alles Falsche richtigstellen, alles Richtige überdenken. Besinnen wir uns auf das, was wichtig ist. Auf das, was wir einmal träumten aber niemals wagten. Schlagen wir einen anderen Weg ein, durchbrechen die Zeitlinie. Weil es egal ist. Das ist es doch, oder?
Wage. Träume. Sei mutig. Tu all das, für was du keine Zeit hattest. Das du nicht tun wolltest, aus Angst. Überwinde Grenzen, erschaffe neue Erinnerungen. Eine neue Zeitlinie. Für dich, für mich.
Ein neuer Anfang, ein neues Ende. Nicht alles wird gut werden, das weißt du. Das wissen wir beide. Aber du musst es versuchen.

~

Verloren. Da stehe ich nun, von nichts umgeben als Sand. Worte, die in meinen Ohren verklingen. Als ob es gestern gewesen wäre. Und doch ist es Jahre her. Jahrzehnte. Ich habe aufgehört, zu zählen. Habe aufgehört, mich darum zu kümmern. Zeit ist unbedeutend geworden. Wenn man allein ist, fühlt sich jeder Tag an wie eine Ewigkeit.
Sie haben mich nicht im Stich gelassen. Ich weiß es, und doch kann ich es nicht einsehen. Will es nicht einsehen. Wenn ich in den Spiegel blicke, erkenne ich ihre Gesichter. Die mich einhüllen, vereinnahmen und nicht vergehen wollen. Ich habe versagt. Wir haben versagt. Es gibt hier nichts mehr zu tun, und doch möchte ich nicht warten, bis ich gerettet werde. Irgendwann. Vielleicht auch nie. Es erscheint mir sinnlos, trotzdem stehe ich hier. Jeden Tag bei Sonnenuntergang. Und warte. und warte. undwarte.